Willkommen im Postfaktischen

muenchhausenw2Irgendwie klingt es albern. Die GRÜNEN, die vor kurzem geholfen haben, dass Ryanair in Frankfurt landen darf und die Luftverkehrswirtschaft haben gemeinsam einen Pakt gegen den Lärm entwickelt. Künftig soll es eine „freiwillige“ Obergrenze geben.

Ah-ja „Es wird nicht leiser werden, aber wir sorgen dafür, dass es nicht mehr sehr viel lauter wird“ (Al-Wazir).

„Es muss leiser werden, und es wird leiser werden“ (Volker Bouffier).

Von einer „Verdummungsaktion“ sprach Thorsten Schäfer-Gümbel.

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Umweltbundesamt: Fluglärmbericht 2017

Zum Schutze der Betroffenen gegen die Auswirkungen des Luftverkehrs hat das Umweltbundesamt eine Bestandsaufnahme erarbeitet. Die aktuellen Erkenntnisse der Lärmwirkungsforschung sind in diesem Werk berücksichtigt.
Lesen sie den Fluglärmbericht 2017 des Umweltbundesamtes und dazu die Pressemitteilung des Bündnis sowie eine Pressemitteilung des Kreises Gross-Gerau als download.

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NORAH – Studie – Was sagt sie aus?

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Die NORAH – Studie beweist eindeutig die schädlichen Wirkungen des Fluglärms auf Gesundheit und Entwicklung

NORAH = Noise-Related Annoyance, Cognition and Health

Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Flug-, Straßen- und Schienenverkehrslärm auf Lebensqualität und Belästigung, Krankheitsrisiken, Schlaf, Blutdruck sowie die kognitive Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität von Kindern.

Als Basis für die Berechnung der Lärmwirkungen wurden in einem gesonderten Studienteil aktuelle und vergangenheitsbezogene Lärmbelastungsdaten adressgenau für ca. 900 000 Adressen ermittelt.

Schwerpunkt der Studie war das Umfeld des Flughafens Frankfurt, es wurden jedoch auch Vergleichszahlen aus Köln/Bonn, Stuttgart und Berlin herangezogen. Weiterlesen

Je kleiner der Partikel, desto schädlicher!

51svvjan2016Zur ersten BIS-Vollversammlung des Jahres 2016 war Herr Dipl. Ing. Wolfgang Schwämmlein, Experte für Partikelmessung aus Mainz, unser Gast.

Sein Thema:
“Ultrafeinstaub, ein unterschätztes Risiko”
Eine Gefahr die massgeblich vom Flugverkehr ausgeht.

Die Ultrafeinstaub-Problematik wird unterschätzt. Je kleiner die Feinstaub-Partikel sind, desto tiefer dringen sie in die Lunge ein. Von dort gelangen sie auch zu anderen Organen. Gegen gröbere Partikel kann sich die Lunge wehren. Sie werden ausgehustet. Gegen Ultrafeinstaub ist die Lunge machtlos. Diese ultrafeinen Partikel stehen in Verdacht der Auslöser schlimmer Krankheiten zu sein. Ein mit Ultrafeinstaub besonders belasteter Ort ist das FRAPORT-Betriebsgelände und die überflogenen Gebiete unter den Flugschneisen. Bezogen auf die gleiche Menge verbranntem Kraftstoff, emittieren die modernen Düsentriebwerke tausendmal mehr Partikel als ein Dieselmotor. Der Flugbetrieb über dem Rhein-Main-Gebiet ist somit wohl der Verursacher von mehr als 50% des hiesigen Ultrafeinstaubs. Beachtet wird diese Gefahr merkwürdigerweise wenig.

Hier der Vortrag von Herr Dipl. Ing. Wolfgang Schwämmlein:

Von Herrn Stegbauer stammen die Bilder unserer Veranstaltung.

Lesen Sie zum Thema auch die Medienberichte

Landeanflüge im September 2014

danger high noiseDiese Betrachtung bezieht sich nicht auf den gesamten Lärm, der durch den Flughafen entsteht. Betrachtet wird nur die neue Landebahn.  Lärmverteilung ist nicht die Lösung. Ein Flughafen dieser Ausprägung passt nicht in bewohntes Gebiet. Zum Rückbau gibt es keine Alternative. Die Informationen stammen von EANS.NET 
Landeanflüge von Osten. Sachsenhausen liegt in der Einflugschneise ( 12 Tage ).

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Landeanflüge von Osten wie vom Westen. Sachsenhausen liegt in der Einflugschneise ( 7 Tage ).

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Landeanflüge von Westen. An 11 Tagen wird Sachsenhausen verschont.

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Frankfurt fragt mich

BIS imagesCAJ5037ELiebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

 

die Stadtverwaltung Frankfurt am Main (www.ffm.de) hat eine neue Ideenplattform unter dem Motto “Frankfurt fragt mich” gestartet auf der Christopher Koch von der BI Stop Fluglärm seine Idee zum Thema „Nordwest-Landebahn als Überlaufbahn im Falle von BR 25“  gestellt hat FFM.de – Ideenplattform.

 

Bereits heute Mittag haben wir nach nur knapp 3 Tagen die erforderliche Unterstützung von 200 Bürgern für den Auftrag die Nordwestlandebahn nur als Überlaufbahn zu nutzen und so die Unnötigkeit des Ausbaus zu dokumentieren, erreicht. Jetzt geht es darum, dem Vorschlag Nachdruck zu verleihen. Es bleiben noch 53 Tage, um zu voten. Lasst uns als nächstes die 1.000 anpeilen. Es wäre schön, wenn es jeder auch an seine Nachbarn und Freunde über seinen E-Mail Verteiler weiter schicken würde.

 

Das Konzept „Nordwest-Landebahn als Überlaufbahn im Falle von BR 25“  ist auf Seite zwei zu finden. Macht bitte mit und unterstützt diese ganz wichtige Aktion. Hier der Link: Nutzung der Nordwest Landebahn als Überlaufbahn im Falle von Betriebsrichtung 25 (BR 25)


Vorab unser Dankeschön an Euch und viele Grüße

Ursula Fechter, Gloria Reith

Mehr Krach in Frankfurt

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Genau so ist es. Deshalb werden wir weiterhin zunehmend dieser Landesregierung und Fraport das Leben schwer machen.

 

Die SPD im Römer fürchtet, dass es in Frankfurt durch die Nutzung der Nordwest-Landebahn noch lauter wird. Die Vorschläge von Al-Wazir (Grüne) seien wenig einleuchtend.


Hier geht’s weiter – fr-online: Mehr Krach in Frankfurt

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Ein Interview mit Tarek Al Wazir und fr-online: Ich kann keinen zwingen

gruene forderungen Auf dem Nullpunkt angekommen. In diesem Interview ist das klare Ziel des Wirtschaftsministers deutlich spürbar und es wird erkennbar, dass der FRA völlig außer Kontrolle geraten ist. TAW hat versucht, einer schwierigen Frage gekonnt auszuweichen und zwar mit dieser Antwort:  “Ich kann keinen zwingen”, anstatt die Frage gleich mutig in Angriff zu nehmen und mit entsprechender Anstrengung zu lösen. Schaden für Leib und Seele wird von dieser Regierung heruntergespielt.

 

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir spricht im Interview über Konsequenzen aus Wirbelschleppen und seine Pläne für Lärmpausen. Auch bräuchten Fluggesellschaften einen Anreiz für die Modernisierung ihrer Flotten.


Das ganze Interview können Sie hier lesen.

fr-online: Ich kann keinen zwingen

FAZ net: Im Gespräch – Tarek Al-Wazir „Der Gewinn ist nicht zu unterschätzen“

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Das konsequente Handeln gegen Fluglärm: Fraport unterstützt die Woche der Stille

ohne worteDas kommt bei den Menschen, die im Frankfurter Süden leben und über deren Häuserdächer Tag für Tag im Minutentakt die Flieger hinweg düsen, nicht gut an. „Den größten Lärmverursacher der Region als Kooperationspartner für diese Aktionswoche zu gewinnen ist einfach ungeheuerlich“, sagt Christopher Koch von der Bürgerinitiative „Stop-Fluglärm“. „Da wird der Bock zum Gärtner gemacht. Die Veranstalter, das Gesundheitsamt der Stadt und der evangelische Regionalverband, müssen sich sofort von dem Sponsor distanzieren.

So funktioniert eben eine Scheinwelt.
Das schreibt die FNP heute: Fraport unterstützt die Woche der Stille

Schämen die sich denn gar nicht?
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Das war erst gar nicht auf dem Plan! Durch die geplanten Lärmpausen wird Frankfurts Süden nicht entlastet

You played your game………..

TAW

Das scheibt heute die Frankfurter Neue Presse:

Am Ende erlaubte sich Tarek Al-Wazir einen tiefen Seufzer: ‘Ich hab’ ihn nicht gebaut’, sagte der grüne Wirtschaftsminister über den Frankfurter Flughafen, der ihm in den vergangenen Monaten wohl noch ein…

Fluglärm: Eine Stunde mehr Ruhe

Bereits in den Sondierungsgesprächen zwischen CDU und Grünen im vergangenen November kamen sie auf den Tisch, im Koalitionsvertrag der Hessischen Landesregierung wurden sie dann verankert: die siebenstündigen Lärmpausen… Fluglärm: Keine Ruhe am Morgen – Durch die geplanten Lärmpausen wird Frankfurts Süden nicht entlastet
Metropolen wie Paris oder London ist sie einst vergleichsweise geräuschlos geführt worden, auf dem Frankfurter Flughafen werden Reisende bei den Montagsdemonstrationen gerne mal mit Trillerpfeifen in den Urlaub…
Plädoyer für das Machbare

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