NORAH – Studie – Was sagt sie aus?

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Die NORAH – Studie beweist eindeutig die schädlichen Wirkungen des Fluglärms auf Gesundheit und Entwicklung

NORAH = Noise-Related Annoyance, Cognition and Health

Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Flug-, Straßen- und Schienenverkehrslärm auf Lebensqualität und Belästigung, Krankheitsrisiken, Schlaf, Blutdruck sowie die kognitive Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität von Kindern.

Als Basis für die Berechnung der Lärmwirkungen wurden in einem gesonderten Studienteil aktuelle und vergangenheitsbezogene Lärmbelastungsdaten adressgenau für ca. 900 000 Adressen ermittelt.

Schwerpunkt der Studie war das Umfeld des Flughafens Frankfurt, es wurden jedoch auch Vergleichszahlen aus Köln/Bonn, Stuttgart und Berlin herangezogen. Weiterlesen

Entgelt-Regelung – Gespräch mit Wolfgang Heubner

wolfgang-heubnerDas Land Hessen hat die umstrittenen Sonderrabatte für neue Airlines am Frankfurter Flughafen nicht wie von Fraport gewünscht genehmigt. Vorteile gibt es für sie dennoch. FNP-Redakteurin Julia Lorenz hat darüber mit Wolfgang Heubner gesprochen.

Landungen nach 23 Uhr – Es gibt kein Verbot

nachtflugverbot_quelle fnpWer sich mit Fluglärmgegner über das höchstrichterlich ausgesprochene Nachtflugverbot in Frankfurt zwischen 23 und 5 Uhr unterhält, der bekommt von ihnen immer wieder zu hören: Es handelt sich nicht um ein Nachtflugverbot, sondern um eine Nachtflugbeschränkung.

Lesen sie den Zeitungsartikel

Her mit den Passagieren, koste es was es wolle.

schnaeppchenwFraport sieht seit langem ein Rückgang der Passagiere. Das was die von Fraport bestellten Gutachten voraussagten, trat nicht ein. Somit kann Fraport seine verrückte Bautätigkeit nicht mit Bedarf rechtfertigen. Ihr Low cost carrier terminal (LCCT) könnte ein Flop werden. Jetzt müssen Passagiere her. Weiterlesen

Montagsdemo, die 194.

alexleute768x546dackel0003Der BIS-Bus fährt sie zur 194 Montagsdemo!

  • 17:15 Uhr: Bergkirche der Dreikönigsgemeinde Sachsenhäuser Landwehrweg 157,
  • 17:25 Uhr: Bushaltestelle Bischofsweg (Lerchesberg)
  • 17:30 Uhr: Bushaltestelle Stresemannallee / Mörfelder Landstr. ( Nähe Shell-Tankstelle )
  • 17:32 Uhr: Bushaltestelle Oberforsthaus Niederrad

LCC Terminal für Billigflieger

Laut “waldbesetzung” bestätigt Fraport Chef Schulte dasTerminal 3 für die Billigflieger vorgesehen ist.

“Flughafenchef Schulte hat bei der Verteidigung der unternehmerischen Entscheidung, Billigflieger nach Frankfurt zu holen, die strategische Bedeutung des Terminalneubaus klargestellt. Die Billigflieger müssten zunächst „auf Reede“ im Vorfeld des Terminal 2 parken, sollen aber nach Fertigstellung des T 3 an die dortigen attraktiven Andockpositionen umziehen”.

Ryanair, Fraport und ihr LCC-Terminal

Stoppt Irrsinn_DemoPlakatFraport braucht Ryanair, ohne Ryanair kein Zuwachs, ohne Zuwachs kein Low cost carrier terminal (LCCT), ohne LCC-Terminal kann Fraport kein Claim für neue Bauprojekte abstecken, ohne neue Bauprojekte keine Landnahme, ohne Landnahme verliert Fraport seine einträglichste Geschäftsidee, die Landnahme.

Damit Ryanair, ein wichtiger Low cost carrier, nach Frankfurt kommt, erhält der Billigflieger besondere Konditionen. Er zahlt wohl 50 Prozent weniger als die andere Fluglinien. Dieses unverantwortliche Handeln nimmt  billigend in Kauf, dass Geschäftspartner, Konkurrenten und deren Mitarbeiter geschädigt werden.
Was treibt Fraport zu einer solchen Maßnahme? Weiterlesen

Billigflughafen RheinMain

better flyWachstum à la Fraport. Fraport lockt mit Rabatte Schnepchenbetriebe an. Verständlich, das Carsten Spohr, Lufthansa-Chef, dies nicht freut. Er möchte auch weniger zahlen. 200 bis 300 Millionen Euro pro Jahr könnte er sparen wenn er den „Neukundenrabatt“ bekäme. Ob das hessische Verkehrsministerium unterschiedliche Gebühren genehmigt ist noch fraglich..

Bekanntlich ist das Flugzeug das mit Abstand umweltschädlichste Verkehrsmittel. Es wird nicht nur mit steuerfreiem Kerosin subventioniert sondern jetzt auch mit reduzierten Gebühren. Weiterlesen

Predigt – 5 Jahre unter der Einflugschneise

alves-christePredigt im Gottesdienst zum Thema: „5 Jahre unter der Einflugschneise“

am 23.10.2016 in der Bergkirche (Pfarrerin Silke Alves-Christe)

Liebe Gemeinde!

Als ich vor 3 ½ Jahren zum ersten Mal gebeten wurde, bei einer der Montagsdemonstrationen im Terminal 1 eine Rede zu halten, da hatte ich damals als Bibeltext die 10 Gebote gewählt und hatte versucht, deutlich zu machen, was dieser grundlegende Text des jüdischen wie des christlichen Glaubens an wegweisenden Worten zu dem entstandenen Konflikt, zu der quälenden Überflugbelastung zu sagen hat.

Ich möchte heute, am Sonntag nach dem 5. Jahrestag der Einweihung der Nordwest-Landebahn, die für viele Menschen eine so große Belastung in ihr Leben gebracht hat, erneut die 10 Gebote mit Ihnen betrachten. Dazu bitte ich Sie, im Gesangbuch unter der Nummer 806.1 den Kleinen Katechismus Martin Luthers aufzuschlagen und jeweils das Gebot mit Martin Luthers Erklärung zu lesen.

Ich werde dann zu jedem Gebot zunächst vortragen, was ich damals im Flughafen gesagt habe und dann das, was ich heute hier in der Kirche dazu ergänzen möchte.


 

  • Das erste Gebot:

Ich bin der Herr, dein Gott.

Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.

Was ist das?

Wir sollen Gott über alle Dinge

fürchten, lieben und vertrauen.

Viele Wirtschaftsunternehmer unserer Tage haben einen erstaunlich festen, unerschütterlichen Glauben. Sie glauben unbeirrbar an ein nicht endendes Wachstum. Weiterlesen