Wechsel an der Spitze der BVF

Wechsel an der Spitze der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e. V.
Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung gegen Flug- lärm e.V. (BVF) am 06.04.2019 in Frankfurt a.M. hat der langjährige Präsident und 1. Vorsitzende der BVF – Helmut Breidenbach – sein Amt, das er seit dem Jahr 2005 aus- übte, aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Zu seinem Nachfolger wurde der 62-jährige Diplom-Verwaltungswirt Carl Ahlgrimm aus Ludwigsfelde einstimmig ge- wählt. Ahlgrimm war von 2002 bis 2018 Bürgermeister der vom Flughafen BER betrof- fenen Gemeinde Großbeeren im Land Brandenburg und hatte in seiner Amtszeit maß- geblich im Dialogforum Airport Berlin-Brandenburg als stellvertretender Moderator und Leiter der Arbeitsgruppe Interessenausgleich mitgewirkt.
Zu seiner Wahl erklärt Carl Ahlgrimm:
„Es sind sehr große Fußstapfen, die meine Vorgänger in diesem Amt hinterlassen ha- ben. Immerhin handelt es sich bei der BVF um eine Umweltorganisation, die im Luft- verkehrsgesetz (LuftVG) nicht nur namentlich erwähnt ist, sondern der nach § 32b LuftVG ausdrücklich vom Gesetzgeber das Recht zugestanden worden ist, in jeder an einem Verkehrsflughafen mit Linienverkehr zu bildenden Fluglärmkommission vertre- ten zu sein. Kurt Oeser, Joachim Hans Beckers und Helmut Breidenbach haben in den mehr als 50 Jahren des Bestehens der Bundesvereinigung Maßstäbe gesetzt, was den Kampf für Maßnahmen zum Schutz gegen Fluglärm und gegen Luftverunreinigungen durch Luftfahrzeuge betrifft. Es wird harte Arbeit, hier mitzuhalten und ich bin froh darüber, dass Helmut Breidenbach mir zukünftig als Ehrenpräsident der BVF und Bera- ter weiter zur Verfügung stehen wird.“
Als eine der dringlichsten Aufgaben sieht Ahlgrimm an, die Politik beim Wort zu neh- men. Er führt hierzu aus: „Wer im Koalitionsvertrag zusagt, die Fluglärmkommissionen in ihrer Arbeit zu unterstützen, muss den Worten auch Taten folgen lassen – und zwar in der laufenden Legislaturperiode, für die der Koalitionsvertrag abgeschlossen wurde. Wer weiterhin verspricht, Lärmgrenzwerte für den Schutz der Menschen rund um die Flughäfen unter Berücksichtigung des Standes der Lärmwirkungsforschung zu über- prüfen und weiterzuentwickeln, muss ebenso kurzfristig liefern und kann nicht darauf verweisen, dass für das bereits zwölf Jahre alte Fluglärmschutzgesetz und dessen et- was jüngere Rechtsverordnungen noch keine ausreichenden Erfahrungswerte vorlie- gen, wie dies im jüngsten Kabinettsbeschluss der Bundesregierung zum Fluglärmbe- richt geschehen ist.“
Pressekontakt: Ina Hauck – 0171 2424300

Keine Verbesserung bei nächtlichen Verspätungsflügen

Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir macht wenig Hoffnung, dass es in diesem Jahr, Verbesserungen hinsichtlich verspäteter Flüge am Frankfurter Flughafen geben wird.

Lesen sie dazu eine Pressemitteilung, des Kreis Groß-Gerau, der in:
Zukunft Rhein Main veröffentlicht wurde. Keine Verbesserung in Sicht

Diskussion über die Auswirkung der EU-Politik

Am 18. Mai 2018 lädt das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments zu einer Diskussion über die Auswirkung der EU-Politik auf unsere Region ein.
Hier bietet sich die Gelegenheit unsere gemeinsamen Probleme zur Sprache zu bringen.
Derzeit werden von der EU Luftverkehrsverträge ausgehandelt. Dabei soll, u a. die Steuerfreiheit von Kerosin verankert bleiben.
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Eine lesenswerte Information – Pressemitteilung des HMWEVL

paragrafWegen der Zunahme verspäteter Ryanair-Landungen wurde eine rechtliche Prüfung wegen des Verstoßes gegen das Nachtflug­verbot eingeleitet.

Veranlasst wurde die Prüfung vom Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung am 12. April 2018

Das Bündniss reagiert mit einer PM auf eine PM der Fluglärmkommission

Am 16. August 2017 fand eine Sondersitzung der Fluglärmkommission ( Frankfurter Kommission zur Abwehr des Fluglärms ) statt. Dort bekamen die Mitglieder der Kommission einen Einblick in die Arbeit des Deutschen Fluglärmdienstes DFLD. Zur Lärmerfassung hat der DFLD eine aufwändiges System entwickelt. Bis zu eine Grundfläche von 100 x 100 Metern vermag ihr Monitoringsystem die Fluglärmbelastung erfassen. Dazu werden die Radarspuren der Flugzeuge herangezogen und analysiert.

Das Bündnis fordert die Fluglärmkommission und das Hessische Wirtschaftsministerium auf, die hervorragende Arbeit des DFLD finanzielle und technisch zu unterstüzen.

Nach der Sondersitzung der Fluglärmkommission verbreitete diese eine Pressemitteilung. Nach Auffassung des Bündnises (BBI) enthält diese Pressemitteilung Feststellungen und Interpretationen die nicht Gegenstand der Sondersitzung waren.