FRAPORT Hauptversammlung 2017

BI_Logo128_2013Hauptversammlung FRAPORT am 23.05.2017
Mein Name ist Wolfgang Heubner, ich bin Kleinaktionär, Diplom Kaufmann und Personaler und wohne seit fast 40 Jahren im Frankfurter Süden.
Meine Themen umfassen: Personalfluktuation, FRAPORT Prognosen und T 3,
Die Fragen dazu habe ich am Schluss meiner Rede zusammengefasst und werde Sie Ihnen überreichen.
Sehr geehrter Dr. Herr Schulte,
sehr geehrter Herr Weimar,
sehr geehrte Damen und Herren,
Lufthansa wollte die Nordwestlandebahn, FRAPORT hat sie gebaut und FRAPORT hat dafür Lufthansa RYANAIR beschert!
Fluktuationsrate
Ich komme erneut zum dritten Mal auf einer HV auf die hohe Mitarbeiterfluktuation bei FRAPORT zu sprechen. Ein qualifiziertes Maschinenbauunternehmen würde bei einer solchen Fluktuationsrate längst in die Pleite gestürzt sein. Weiterlesen

PM der Bürgerinitiativen vom Thomas Scheffler

BI_Logo128_2013Pressemitteilung Bündnis der Bürgerinitiativen vom 22.03.2017 (Thomas Scheffler)
In der Plenarsitzung des Hessischen Landtags am 21.03.2017 hat die Hessische Umweltministerin Priska Hinz den Klimaschutzplan 2025 vorgestellt. Das Land Hessen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 seine Treibhausgasemissionen um 40 Prozent zu reduzieren. Bis 2050 will Hessen klimaneutral werden und strebt eine Reduzierung von mindestens 90 Prozent an. Für 42 Maßnahmen stehen bis 2019 140 Millionen Euro bereit.

Der Plan hört sich zunächst gut an, aber bei näherem Hinschauen entlarvt er sich als Mogelpackung. Von den 140 Millionen Euro werden alleine 100 Millionen Euro für die Job-Tickets der Hessischen Bediensteten benötigt. Die verbleibenden 40 Millionen Euro sind geradezu lächerlich im Vergleich zu den Anstrengungen, die unternommen werden müssen.

Um den größten Klimakiller, nämlich den Luftverkehr, macht das Konzept einen weiten Bogen. Gerade zwei Maßnahmen werden benannt. Es soll eine Strategie zur stärkeren Verknüpfung von Luft- und Schienenverkehr entwickelt werden. Hier gibt es nichts zu entwickeln, die Strategie liegt klar auf der Hand: Kurzstreckenflüge gehören ausschließlich auf die Schiene. Des Weiteren soll der Luftverkehr nachhaltiger und effizienter gestaltet werden. Jedoch fehlt im Plan dazu ein Konzept und die Verantwortung wird auf die Bundesebene nach Berlin delegiert. So ist man fein raus.

“Die wahren Probleme werden nicht angegangen. Stattdessen wird von der Landesregierung die verantwortungslose und rücksichtslose Vielfliegerei mit Billiganbietern gefördert.” so Thomas Scheffler, Sprecher des BBI Bündnis der Bürgerinitiativen. “Damit verliert der Klimaschutzplan jede Glaubwürdigkeit.”

 

BBI – Fünf Jahre “Nachtflugverbot”

Pressemitteilung des BBI:
BBI Fünf Jahre “Nachtflugverbot” .
Von Bündnis der Bürgerinitiativen ·· 2016-10-07 18:44
Pressemitteilung Bündnis der Bürgerinitiativen vom 07.10.2016 (Thomas Scheffler)
Am 10. Oktober 2011 fasste das Hessische Verwaltungsgericht auf Antrag aus dem Kreis der Bürgerinitiativen den richtungsweisenden Beschluss zum Verbot der nächtlichen Flüge in der Zeit von 23 bis 5 Uhr (Aktenzeichen 11 B 1834/11.T). Die Hessische Landesregierung, insbesondere vertreten durch den seinerzeitigen Wirtschaftsminister Dieter Posch, wollte sich damit nicht abfinden und zog vor das Bundesverwaltungsgericht. Auch dort wurden die berechtigten Belange der Flughafenanrainer über die Interessen der Luftverkehrswirtschaft gestellt und die nächtlichen Beschränkungen höchstrichterlich bestätigt. Weiterlesen

Verschiebung der Eröffnung von T3 auf 2023

Pressemitteilung
Einerseits mit Erstaunen, anderseits haben wir es nicht anders erwartet, haben wir die Pressemitteilung der FRAPORT AG vom 08.09.2016 zur Kenntnis genommen, dass sie die Ausbauaktivitäten zum Terminal 3 in eine eigene „FRAPORT Ausbau Süd GmbH“ auslagern werde. Nachdem bereits vor einigen Jahren mit dem Vorbereitungen für das Terminal 3, begleitet von einem großen Team von Projektplanern, der Albert Speer & Partner GmbH , begonnen wurde, waren die Verlautbarungen von FRAPORT immer, voll im Zeit-und Kostenplan zu sein. Weiterlesen

Pressemitteilung zur Halbjahresbilanz Fraport

BI_Logo128_2013Nachdem die Halbjahres-Finanzzahlen von FRAPORT vorliegen, versuchen FRAPORT und Herr Schulte noch etwas Positives aus den Zahlen zu interpretieren und Begründungen zu finden, warum sich das Ergebnis verschlechtert hat, bzw., geben an, dass sich durch Veränderung des Konsolidierungskreises, Verkauf von 51% der FCS, Frankfurt Cargo Services in 2015 und Verkauf der Air-Transport IT Services, der Konzernumsatz eigentlich um 1,6% erhöht habe. Weiterlesen

SPD fordert sinkende Lärmgrenze

2015tdl220wAm Mittwoch, den 24. Februar fand eine Pressekonferenz der SPD statt.

Dort wurde ein 12-Punkte-Plan zur Reduzierung des Fluglärms vorgestellt.
Hauptziel ist die Senkung des täglichen Dauerschallpegels in den betroffenen Gebieten auf 55 Dezibel.
Unsere Ursula Fechter, sie ist bekanntlich parteilose Stadtverordnetenkandidatin auf der SPD-Liste sagte: „Wir haben lokale Spitzen von über 80 Dezibel“.
Um erhebliche Belästigungen zu vermeiden soll am Tag, laut Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Lärm von 55 Dezibel nicht überschritten werden. Die SPD fordert daher eine kontinuierlich sinkende jährliche Reduzierung des Tages-Dauerschallpegels von einem halben Dezibel bis zur Erreichung des WHO-Grenzwertes von 55 Dezibel.

Lesen sie dazu den Medienbericht:

 

Schwarz- Grün ist nicht wählbar!

BI_Logo128_2013Pressemitteilung

 

Faktencheck der BIS hat gezeigt:
Schwarz- Grün ist nicht wählbar!

Im Rahmen der Vorbereitungen zur Kommunalwahl hat die Bürgerinitiative Sachsenhausen das Verhalten der Parteien in Bezug auf die Anträge zur Linderung der Folgen des Flughafenausbaus analysiert.

Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und Grünen steht:

„… .Wenn über das Abstimmverhalten in Beschlussfassungen (zum Flughafenausbau) zu dieser Frage keine Einigung erzielt werden kann, enthalten sich beide Fraktionen.“

70 % der Anträge, die sich mit den negativen Folgen des Flughafenausbaus und ihrer Beseitigung beschäftigen, wurden von Schwarz-Grün abgelehnt. Das zeigt, dass sich die Koalition offenbar so einig war, dass eine Enthaltung nicht notwendig war.

Die NORAH-Studie zeigt  deutlich, welchen gesundheitlichen Risiken die betroffenen Bürger durch den Flugverkehr ausgesetzt sind. Der Stadt Frankfurt am Main sind die Ergebnisse seit mehr als sechs Monaten bekannt. Jedoch ist bis jetzt nichts geschehen, denn andere Interessen sind Schwarz-Grün wichtiger als die Gesundheit Ihrer Bürger. Die Anstöße kommen lediglich von den Bürgerinitiativen.

„Das Vertrauen in diese Stadtregierung ist nachhaltig gestört“ sagt Wolfgang Heubner, Sprecher der BIS-Bürgerinitiative Sachsenhausen.

Wir brauchen einen Wechsel. Die Wählerinnen und Wähler haben es am 6.März in der Hand.

Wir können daher jedem betroffenen Bürger nur raten, zur Wahl zu gehen und konsequent diese Stadtregierung abzuwählen. Alle unsere Bürgerinitiativen haben viele engagierte Flughafenausbaugegner außerhalb der Grünen und der CDU. Auch die BIS  hat einige Kandidaten, die sich zur Wahl stellen, insbesondere unsere langjährige und politikerfahrene Sprecherin Frau Dr. Ursula Fechter, die unsere Ziele in der zukünftigen Stadtregierung aktiv angehen werden.

Seien Sie konsequent und zeigen Sie den verantwortlichen Politikern im Römer am 6.März die „Rote Karte“, damit der Frankfurter Süden endlich wieder lebenswert wird.

Presseerklärung der BIS zum Frankfurter Mahnruf

BI_Logo128_2013Bürgerinitiative Sachsenhausen unterstützt  den Frankfurter Mahnruf

Im Rahmen der Veranstaltung zur NORAH Studie, zu der Oberbürgermeister Feldmann nach Niederrad am Montag eingeladen hatte, hat  das Expertengremium des Frankfurter Oberbürgermeisters seinen Frankfurter Mahnruf vorgestellt.

In diesem Mahnruf, der sich vor allem an die Landes- und Kommunalpolitik wendet, werden ein striktes Nachtflugverbot von 22-6 Uhr, die Etablierung von verbindlichen Lärmobergrenzen, die zu einer Reduzierung des aktuellen Fluglärms führen müssen, und die Priorität des Gesundheitsschutzes vor Auslastungsinteressen gefordert.

Oberbürgermeister Feldmann stellte sich an diesem Abend ausdrücklich hinter die Fluglärmgegner und schrieb sich als erster in die Unterstützerliste ein.

„ Wir begrüßen und unterstützen diesen Mahnruf, den wir auch auf unserer Website veröffentlichen,“ so Ursula Fechter,  für die BIS. „  Natürlich decken die Punkte des Mahnrufes nicht alle unsere Forderungen ab“, so Fechter weiter.“ Nach wie vor halten wir vor allem die Schließung der Nord-West-Landebahn, deren Auswirkungen uns jeden Tag plagen, nicht nur für notwendig, sondern angesichts der zurückgehenden Flugbewegungen auch für sinnvoll.

Die über 150 Zuhörer trugen sich am Montagabend in die Unterstützerliste ein. Viele haben sich weitere Listen mitgenommen und wir hoffen auf eine große Unterstützung der Bevölkerung.  Geplant ist, den Mahnruf und die Unterstützerlisten dann sowohl der Landesregierung als auch der Schwarz-Grünen Frankfurter Stadtregierung zu übergeben. Der Text und die Listen können in Kürze von unserer Website abgerufen werden.

Wir haben uns lange genug mit dem Hinweis auf NORAH hinhalten lassen, jetzt ist die Studie da, die Gesundheitsschädlichkeit kann nicht mehr wegdiskutiert werden und jetzt muss die Politik handeln, und zwar sofort“, so Fechter abschließend.


Wenn Sie das Frankfurter Mahnruf Formular ausdrucken wollen um es zu unterschreiben – Klicken Sie bitte auf: Frankfurter Mahnruf


Bilder der Veranstaltung: Fotos Dr. Ferdinand Stegbauer

PRESSEERKLÄRUNG DER BIS ZUR NORAHSTUDIE

sachsenh schlaeft nicht

Zentraler Teil der Lärmwirkungsstudie NORAH ist wissenschaftlich nicht haltbar

Nicht alles in der heute vorgelegten Lärmwirkungsstudie NORAH ist aus Sicht der BIS zu beanstanden.

Nachvollziehbar und richtig ist, dass die Belästigungsquote, gerade durch Fluglärm, stark angestiegen ist. Auch die schon vorgestellten Ergebnisse, des sog. Kindermoduls unterstreichen unsere Forderungen nach Schließung der Bahn und einer notwendigen Lärmminderung.

Die Ergebnisse aber, die sich mit dem Einfluss auf nächtlichen Schlaf und auf den Bluthochdruck beschäftigen, sind nach Aussagen der Mediziner wissenschaftlich nicht verwertbar, ein Laie würde sagen:“ für die Tonne“. Während weltweit alle bekannten wissenschaftlichen Gutachten, außer einem, bisher bei dem Thema Bluthochdruck zu dem Ergebnis kommen, dass Fluglärm eindeutig Blutdruck steigernd und krankmachend ist, kommt die NORAH-Studie zu dem Ergebnis, dass das Risiko für Herz-oder Kreislauferkrankungen nicht erhöht ist. „ Das wundert uns keineswegs. Die Auftraggeber der Studie haben den Ausbau genehmigt bzw. durchgeführt haben und die gleichen Gutachter, die in der Schreckenbergstudie zu dem weltweit absurden und einzigen Ergebnis kamen, dass zunehmender Fluglärm, das Krankheitsrisiko mindert, wurden auch für die NORAH-Studie beauftragt. Da wundert es nicht, dass ein entsprechender Satz, dass nämlich z.B. Straßenlärm das Risiko halbiert, auch in der Studie steht,“ so Ursula Fechter, Sprecherin der BIS.

Besonders das Blutdruckmonitoring entbehrt jeder wissenschaftlichen Aussagekraft. Es gab hier nur eine Rücklaufrate von unter 7 %, d.h. exakt 844 Probanden. Die genau mit Bild vorgegeben Anleitung, dass man den Blutdruck über dem Hemdärmel messen soll, hat die die Mediziner fassungslos gemacht. Dass ein Blutdruck von 140/90 mmHg als normal angesehen wird, freut sicher viele Hochdruckpatienten, ist aber leider für die Kardiologen nicht haltbar. Weiter wurden die Messungen am Abend nicht mit einbezogen und alle Probanden mit Bluthochdruck in der zentralen Untersuchung ausgeschlossen.“ Kurz: Für die Epidemiologen bietet dieser Teil der NORAH-Studie weder einen repräsentativen Querschnitt, noch ist er wissenschaftlich auswertbar und haltbar.

„ Diese falsche Aussage wird aber nun von Fraport als Bestätigung für den Ausbau genommen und den Menschen in der betroffenen Region, die sich jetzt fragen, warum sie sich so aufregen, als Wahrheit verkauft. Dies darf keinesfalls so stehen bleiben. Daher werden wir als BIS auch weiter Aufklärung betreiben und auf unserer November Vollversammlung am 11.11.2015 um 19.30 in der Bergkirche der Dreikönigsgemeinde mit dem Epidemiologen Prof. Greiser eine Veranstaltung dazu machen“, so Fechter abschließend.

PRESSEERKLÄRUNG DER BIS ZUR FORSA-UMFRAGE VON FRAPORT

BI_Logo128_2013Forsa-Umfrage für Fraport zur Akzeptanz des Flughafenausbaus ist wertlos

„ Es ist schon problematisch, wenn der Verursacher eines Problems, die Anfrage zur Akzeptanz selbst in Auftrag gibt,“ so Ursula Fechter, Sprecherin der BIS. Völlig ohne Aussagekraft wird sie aber dann, wenn man die folgenden Tricks anwendet: Weiterlesen