Ryanair transportiert mehr Kunden als Lufthansa

w_59_2016_LärmwehrfestRyanair ist ein Beleg für das starke Wachstum im Billig-Flug-Segment. Das ist keine gute Nachricht. Die umweltschädlichste Art des Reisens wird immer billiger.  Ryanair ist, betrachtet man die Passagiere, größte Fluggesellschaft Europas – Lufthansa transportiert weniger.

In 2016 transportierte Ryanair rund 117 Millionen Passagiere. Das ist ein Plus von 15 Prozent.
In 2016 transportierte die Lufthansa-Gruppe 109,7 Millionen Passagiere. Das ist ein kleines Plus von knapp zwei Prozent. Weiterlesen

Wer kennt Fraports Geschäftsidee?

Sommercamp094s Lufthansa droht mit Rückzug vom Frankfurter Flughafen. Lufthansa wehrt sich gegen die Benachteiligung durch Fraport. Wieso verprellt Fraport einen alten Kunden. Lufthansa ist eine Gesellschaft mit weltweitem guten Renommee. Seit Jahrzehnten arbeiteten beide Firmen wohl auskömmlich zusammen. Wieso versucht Fraport plötzlich, zum Nachteil ihrer Stammkunden, mit Gewalt irgendwelche seltsame Firmen mit merkwürdigen Geschäftsmodellen anzulocken. Wie will Fraport mit solchen Firmen Geld verdienen? Weiterlesen

Entgelt-Regelung – Gespräch mit Wolfgang Heubner

wolfgang-heubnerDas Land Hessen hat die umstrittenen Sonderrabatte für neue Airlines am Frankfurter Flughafen nicht wie von Fraport gewünscht genehmigt. Vorteile gibt es für sie dennoch. FNP-Redakteurin Julia Lorenz hat darüber mit Wolfgang Heubner gesprochen.

Her mit den Passagieren, koste es was es wolle.

schnaeppchenwFraport sieht seit langem ein Rückgang der Passagiere. Das was die von Fraport bestellten Gutachten voraussagten, trat nicht ein. Somit kann Fraport seine verrückte Bautätigkeit nicht mit Bedarf rechtfertigen. Ihr Low cost carrier terminal (LCCT) könnte ein Flop werden. Jetzt müssen Passagiere her. Weiterlesen

LCC Terminal für Billigflieger

Laut “waldbesetzung” bestätigt Fraport Chef Schulte dasTerminal 3 für die Billigflieger vorgesehen ist.

“Flughafenchef Schulte hat bei der Verteidigung der unternehmerischen Entscheidung, Billigflieger nach Frankfurt zu holen, die strategische Bedeutung des Terminalneubaus klargestellt. Die Billigflieger müssten zunächst „auf Reede“ im Vorfeld des Terminal 2 parken, sollen aber nach Fertigstellung des T 3 an die dortigen attraktiven Andockpositionen umziehen”.

Ryanair, Fraport und ihr LCC-Terminal

Stoppt Irrsinn_DemoPlakatFraport braucht Ryanair, ohne Ryanair kein Zuwachs, ohne Zuwachs kein Low cost carrier terminal (LCCT), ohne LCC-Terminal kann Fraport kein Claim für neue Bauprojekte abstecken, ohne neue Bauprojekte keine Landnahme, ohne Landnahme verliert Fraport seine einträglichste Geschäftsidee, die Landnahme.

Damit Ryanair, ein wichtiger Low cost carrier, nach Frankfurt kommt, erhält der Billigflieger besondere Konditionen. Er zahlt wohl 50 Prozent weniger als die andere Fluglinien. Dieses unverantwortliche Handeln nimmt  billigend in Kauf, dass Geschäftspartner, Konkurrenten und deren Mitarbeiter geschädigt werden.
Was treibt Fraport zu einer solchen Maßnahme? Weiterlesen

Billigflughafen RheinMain

better flyWachstum à la Fraport. Fraport lockt mit Rabatte Schnepchenbetriebe an. Verständlich, das Carsten Spohr, Lufthansa-Chef, dies nicht freut. Er möchte auch weniger zahlen. 200 bis 300 Millionen Euro pro Jahr könnte er sparen wenn er den „Neukundenrabatt“ bekäme. Ob das hessische Verkehrsministerium unterschiedliche Gebühren genehmigt ist noch fraglich..

Bekanntlich ist das Flugzeug das mit Abstand umweltschädlichste Verkehrsmittel. Es wird nicht nur mit steuerfreiem Kerosin subventioniert sondern jetzt auch mit reduzierten Gebühren. Weiterlesen

Wenn Überflieger fliegen – US-Flüge bald ab 10 Euro?

oleary_foto dpaFoto dpa

Die irische Billig-Airline Ryanair plant im Falle einer erneuten Luftfahrtkrise Langstreckenflüge in die USA ab

10 Euro anzubieten.


FAZ-net: Ryanair-Chef – wir fliegen für 10 Euro nach Amerika

Mit schrägen Höhepunkten und PR-Gags will Ryanair-Chef O’Leary die Billig-Fluglinie künftig attraktiver für Geschäftsreisende gestalten.


Aus Wiki: O’Leary in den Medien

 Dazu gehörten unter anderem:

  • Plakate mit dem belgischen „Männeken Pis“ und dem Werbespruch „Pissed off with SABENA’s high fares?“
  • Einige mit provokanten Sprüchen lackierte Ryanair-Maschinen (z. B. „Auf Wiedersehen Lufthansa“ oder „Say no to BA fuel charges“)
  • Eine Werbekampagne, in der es heißt, das vierte Geheimnis von Fátima enthielte die niedrigen Preise der Ryanair
  • 2003 fuhr O’Leary mit einem Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg vor den Hauptsitz des Konkurrenten easyJet und behauptete, das Volk von Easyjets hohen Preisen befreien zu wollen.
  • 2003 schaltet Ryanair eine Kampagne mit einem Foto des für seine irreführenden Behauptungen bekannten irakischen Informationsministers Mohammed al-Sahaf („Comical Ali“) mit der Aussage „easyJet hat die niedrigsten Preise“. In einem anderen Zusammenhang verglich er easyJet-Chef Ray Webster mit al-Sahaf.
  • 2004 lässt sich O’Leary für den offiziellen Jahresbericht der Fluggesellschaft in einem Putzfrauenkostüm ablichten.
  • 2004 lässt O’Leary seinen Mercedes als Taxi registrieren, um in Dublin auch die Busspur benutzen zu dürfen.
  • 2005 demonstriert O’Leary für Meinungsfreiheit in der Düsseldorfer Innenstadt.[5]
  • 2008 kündigt O’Leary auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf an, auch für Langstrecken ein Billigflugkonzept anzubieten: In der Businessklasse solle es guten Service, “bed and blowjobs“ geben.

Michael O’Leary ist stets bemüht, seine Fluggesellschaft in den Medien präsent zu halten.[4] Er begrüßt daher jede Art von Aufmerksamkeit, sei es gute oder schlechte Publicity. Zwar fiel Ryanair schon durch großzügige Sonderangebote und außergewöhnlich große Bestellungen bei Boeing auf. Großes Aufsehen erregen zusätzlich jedoch auch diverse von O’Leary initiierte Werbekampagnen (teilweise mit Angriffen auf Konkurrenten oder auf den Flughafenbetreiber von Dublin, Aer Rianta) sowie die eigenen Auftritte.