Vollversammlung im April

Sehr geehrte Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
am Mittwoch den 10.04.2019 findet unsere nächste Vollversammlung statt.

Wir haben Hochaktuelles zu berichten und freuen uns über eine rege Teilnahme, damit wir
mit Ihnen über folgende Themen sprechen können:

  • Vortrag des UFP (Ultrafeinstaub) Spezialisten Joachim Alt. Sie erhalten einen Überblick über die laufenden UFP-Projekte im langen Schatten der Planfeststellung. Weiter bewertet er die Erkenntnisse aus den Messwerten der UFP Messstation, Standort Martin-Buber-Schule
  • Aktuelle Wirtschaftszahlen Fraport 2018 und Verkehrszahlen Januar und Februar 2019
  • Infos zur Mahnwache am 22. Tag gegen Lärm „alles laut oder was?“ am 24.04.2019 von 17:00 bis 18:00 Uhr, Treffpunkt Römerberg am Gerechtigkeitsbrunnen
  • Infos zum Gottesdienst unter freiem, „lautem“ Himmel, am 16.06.2019 ab 14:00 Uhr am Goetheturm
  • Verschiedenes

Aus aktuellem Anlass haben wir, u.a. aufgrund der Messwerte der Messstation
an der Martin-Buber-Schule für 19:00 Uhr auch zu einer Pressekonferenz eingeladen.

Die Themen sind hochaktuell und beweisen, dass das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) sowie Fraport sich deshalb von ihren bisherigen, unqualifizierten Aussagen hierzu trennen müssen:
„… dass der Flughafen Frankfurt eine bedeutsame Bodenquelle für ultrafeine Partikel ist.“
siehe; (HLNUG; 1. Zwischenbericht zur Untersuchung der regionalen
Luftqualität auf ultrafeine Partikel im Bereich des Frankfurter Flughafens, vom 19.06.2018, S. 15, Kap. )
Denn der Flughafen ist die bedeutsame Quelle der Belastung. Der Partikeleintrag an der Mess-Station in Sachsenhausen kommt von den Über- bzw. Vorbeiflügen.

Frankfurt 03.04.2019

Wolfgang Heubner
Sprecherkreis der BIS
Bürgerinitiative Sachsenhausen

Airbus sieht keine Pflicht zur Rückzahlung der A380-Darlehen

Wie geht das denn?
Der eine glaubt er würde sein Geld zurückbekommen, der andere weiß genau, dass er nicht zahlen muss! Jetzt wäre es hilfreich, wenn die beiden Parteien einen Vertrag hätten, in dem sie, zwecks Klärung, ein bisschen rum lesen könnten. In unserem Fall gibt es anscheinend nichts zum Lesen.
Wie muss man sich die Kreditvergabe zwischen Airbus und der Bundesrepublik Deutschland vorstellen? Wedelte der Airbus-Hausierer an der Haustür des Ministers mit ein paar Gutachten, es sei dringend und für einen „guten Zweck“? Hunderttausende Arbeitsplätze seien gefährdet, die anderen hätten bereits unterschrieben und der Minister wolle doch nicht schuld sein, wenn…..
 
Worum ging es?
Die (US dominierte) Welthandelsorganisation (WTO) verbietet Subventionen, die zu Wettbewerbsverzerrungen führen können. Zinsgünstige rückzahlbare Darlehen von bis zu einem Drittel der Entwicklungskosten erlaubt die WTO jedoch. Mit jeder Auslieferung eines A380 sollte der Kredit zurückbezahlt werden. Bei diesem Drittel könnte es sich um etwa 4 Milliarden gehandelt haben. Von der knapp 1 Milliarde, die aus Deutschland kamen, stehen noch 600 Millionen aus. Hätte Airbus 750 statt 250 Flieger ausgeliefert hätte es mit der Rückzahlung möglicherweise gekappt. Jetzt erfährt die Bundesregierung, dass sie sich an so etwas wie eine Venture-Capital-Finanzierung beteiligt habe. Leider habe sich das Risiko realisiert. Gruß und Kuss, die Airbus-Industrie.
 
Wie kann das sein?
Geht es um Luftfahrt vermittelt man dem Bürger phantastische Zahlen und grandiose Zukunftsaussichten. Abgesichert werden diese Perspektiven durch wissenschaftlich fundierte Gutachten. Die jeweilige Planung wird alternativlos dagerstellt.
Nach einige Jahre und bei perspektivischer Betrachtung, stellt sich Ernüchterung ein.
 
Exemplarisch dafür steht die A380 Wartungshalle in Frankfurt, wo bekanntlich der Glücksbringer sein Zuhause haben sollte.
 
Fünf Kommunen, der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie private Anlieger klagten gegen die Waldrodung und dem anschließenden Bau der Halle vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel.
 
Der VGH sah die FFH-Richtlinien durchaus. (Lebensraum des Hirschkäfers und der Bechsteinfledermaus).
 
Das Land argumentierte mit der Bedeutung des Lufthansa Heimat-Flughafens, seiner Drehkreuz Funktion und wie könnte es anders sein, mit der Schaffung „zukunftsorientierter Arbeitsplätze“.
 
Die FFH-Richtlinie lassen Ausnahmen im öffentlichen Interesse zu. Es wurde also gebaut. Rückblickend erkennt man, dass die fünf Kommunen, der BUND sowie private Kläger richtig lagen. Aber wen interessiert das, wenn die Fakten geschaffen wurden.

DerStandard – Airbus-Chef sieht keine Pflicht zu Rückzahlung von A380-Darlehen
DerStandard – Aus für Airbus A380 könnte Deutschland noch teuer kommen
Die Zeit – Airbus bleibt wohl Hunderte Millionen Euro aus Staatskrediten schuldig

Keine Verbesserung bei nächtlichen Verspätungsflügen

Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir macht wenig Hoffnung, dass es in diesem Jahr, Verbesserungen hinsichtlich verspäteter Flüge am Frankfurter Flughafen geben wird.

Lesen sie dazu eine Pressemitteilung, des Kreis Groß-Gerau, der in:
Zukunft Rhein Main veröffentlicht wurde. Keine Verbesserung in Sicht

Wie gefährlich ist die Erhöhung der Rückenwindkomponente

Aus Sicherheitsgründen müssen Flugzeuge immer gegen den Wind starten oder landen

International wird eine Rückenwind von 3 Knoten allerdings noch toleriert. Frankfurt hat aber seit 1999 ein Ausnahmegenehmigung für 5 Knoten. Diese Ausnahmegenehmigung bezeichnet man als Rückenwindkomponente. Dies bedeutet eine zusätzliche Belastung für Frankfurt.

In der Fluglärmkommission wird seit neuestem jetzt aber diskutiert, die Rückenwindkomponente auf 7 Knoten zu erhöhen. Zur Begründung wird die Tatsache herangezogen, dass aus den Kommunen im Westen des Flughafens mehr Beschwerden kamen. Wir beobachten schon seit geraumer zeit, dass die Fluglärmbeschwerden aus Frankfurt zurückgegangen sind. Dies könnte die fatale Folge haben, dass der Eindruck entsteht, die Frankfurter hätten sich mit dem Fluglärm abgefunden. Es ist daher wichtig, dass die Fluglärmbeschwerden aus Frankfurt wieder zunehmen.

sir fordern daher alle Fluglärmgeschädigten auf, sich wieder bei Fraport zu melden, und ihre Beschwerden einzulegen. Es ist ganz einfach und gibt zwei Möglichkeiten für eine Beschwerde: Entweder über die Seite der DFLD oder aber für alle Frankfurter noch einfacher über die Stabsstelle für Fluglärmschutz. Wir müssen diese Möglichkeiten nutzen, bevor es zu spät ist.

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Vollversammlung im März

Sehr geehrte Mitstreiterinnen und Mitstreiter

Am Mittwoch, den 13.März 2019, findet unsere nächste Vollversammlung statt. Wir freuen uns mit Ihnen über folgende Themen zu diskutieren.

  • Infos zur Mahnwache am Tag gegen Lärm am 24.04.2019 17:00 bis 18:00 Uhr auf dem Römerber
  • Infos zu den von der Stabstelle Fluglärmschutz initiierten 2 Ultrafeinstaubmessstationen
  • Petition gegen Kurzstreckenflüge >>openpetition.de/!kurzstreckenflugverb<<
  • Fluglärmbeschwerden und die Erhöhung der Rückenwindkomponente auf 7 Konten.
  • Mögliche Verfassungsbeschwerde gegen die abgelehnte Revision zur Entscheidung des hessischen Verwaltungsgerichts gegen den Ausbau des Flughafens
  • Info` s zum Frankfurter Klima-Aktionstreffen vom 06.03.2019
  • Anregungen der Bürger zu Aktionen.

Ort: Bergkirche der Dreikönigsgemeinde,
Sachsenhäuser Landwehrweg 157
Zeit: 19.30 Uhr

Schöne Bescherung – Der A380 hat die Zukunft hinter sich

Der größte Feldherr aller Zeiten ist bereits hinlänglich bekannt. Dank der FRAPORT Plakatwerbung lernten wir ihn im Juni 2004 kennen. Der größte Airbus aller Zeiten. Er sollte am Airport sein neues Zuhause finden. Bescheren sollte er der Region, da war sich FRAPORT ganz sicher, beste Zukunftsaussichten.

Wie so oft ist das mit den „Bescherungen der Zukunft“ und den Prognosen so eine Sache. Als vor zwölf Jahren der Großraumjet A380 in Dienst gestellt wurde, galt er als das Non-Plus-Ultra der Passagierluftfahrt. Medial wurde er umjubelt, bewundert und bestaunt, ob seiner großen Fenster, seiner Geräumigkeit und leise sei er auch.

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„Schluß aus – Jetzt Reicht’s“ stand handschriftlich auf dem Plakat, das im Osthafen-Gebiet  zu sehen war. Schluß aus – Airbus Industrie schloss sich dieser Forderung an und wird die Produktion nach Auslieferung der letzten Bestellungen beenden. Weiterlesen

Tesla – Ilusionen Dämmerung

muenchhausenw2Das Batterie-Auto fördert den Flugverkehr, um nur einen Aspekt aufzugreifen. Wer mit seinem Verbrennungsmotor-Auto nicht mehr in den Urlaub fahren kann, wird öfters in den Urlaub fliegen und fliegen ist die umweltschädlichste Art der Fortbewegung. Wie kommt man eigentlich auf die Idee, ein Batterie-Auto könnte umweltfreundlich sein?  Ganz einfach, man betrachtet das Batterie-Auto nicht perspektivisch, sondern man selektiert den Punkt, der geeignet erscheint, ein vorgegebenes Konzept günstig zu kommunizieren. Weiterlesen

Ein Chorfest zu Ehren von Felix Mendelssohn Bartholdy

noterschluessel121Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
am Sonntag, 6.Mai, findet um 17 Uhr an der „Mendelssohnruhe“ (!) im Frankfurter Stadtwald ein Konzert in Erinnerung an ein Chorfest zu Ehren von Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahr 1839 statt.

Der bekannte Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy war stark mit Frankfurt verbunden: Hier wurde er 1822 getauft, leitete zeitweise den Cäcillien-Chor (den es heute noch gibt) und lernte dort seine Frau Cécile Jeanrenaud kennen. Im Sommer 1839 veranstalteten Frankfurter Familien für ihn ein Waldfest, von dem er in einem Brief an seine Mutter
schwärmt: Weiterlesen