Neues Banner offiziell eingeweiht

Bei strahlendem Sonnenschein wurde am Samstag den 16.September mit  einer kleinen Feierstunde  das neue Banner offiziell eingeweiht. Wir haben bei diesem Anlass noch einmal auf die langjährige Zusammenarbeit der Bergkirche und der BIS erinnert und mit einem Gläschen Sekt angestoßen. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Aktionen.

 

Neues Banner am Turm der Bergkirche

Herzliche Einladung zur Einweihung des erneuerten Banners am Turm der Bergkirche.

Wir treffen uns am Samstag, den 16. 09.2023 um 11 Uhr um das neue Banner bei Musik und einem Gläschen Sekt einzuweihen. Wir freuen uns, dass gesponsert von der BIS, die Wiederbeschaffung gelungen ist. Angebracht wurde es  von unserem Mitglied Reinhold Krug . Das Banner ist auch ein Zeichen für die Solidarität der Bergkirche und die lang andauernde Unterstützung der BIS durch Pfarrerin Frau Alves-Christe. In der Bergkirche treffen wir uns seit vielen Jahtren jeden 2. Mittwoch im Monat zu unserer monatlichen BIS-Versammlung.

Die BIS SprecherInnen

Frankfurter Bürgerinitiativen F.B.I zur Landtagswahl

 

Pressemitteilung

Die Parteien verpassen die Chance für einen notwendigen Richtungswechsel
Flughafen Bürgerinitiativen fordern radikale Umkehr der Flugverkehrspolitik

Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl bekräftigen die im Frankfurter Bündnis der Bürgerinitiativen (F.B.I.) zusammengeschlossen Stadtteilgruppen ihre Forderungen nach einer radikalen Umkehr der Flugverkehrspolitik der letzten Jahrzehnte.

Spätestens seit den jetzt von allen Menschen zu spürenden Auswirkungen der menschengemachten Klimakatastrophe mit Heißsommern, flächendeckendem Waldsterben, Starkregen, Überschwemmungen, ist ein Weiter so ein Verbrechen an den künftigen Generationen.

Mit einem Anteil von ca. 8 % der weltweiten Treibhausgas-Emissionen hat der Luftverkehr einen bedeutenden Anteil an der globalen Klimaerwärmung; Flugreisen stellen die mit Abstand umweltschädlichste Art der Mobilität dar.

Die Frankfurter Bürgerinitiativen fordern deshalb eine radikale Umkehr in der Flugverkehrswirtschaft.

Sie bekräftigen ihre Forderung nach einer Reduzierung der Flugbewegungen, verbunden mit einem Stopp von Kurzstreckenflügen. Alternativ muss die Bahn verstärkt ausgebaut und attraktiver werden.

Sie betonen weiter Ihre Forderungen nach einem Stopp jeglicher Ausbauvorhaben am Frankfurter Flughafen (Terminal 3) und nach einem echten Nachtflugverbot in der gesetzlichen Nacht zwischen 22 Uhr und 6 Uhr.

Neben den Auswirkungen des Klimawandels belastet der Flugverkehr weiterhin in starkem Maße die Gesundheit der Menschen im Umfeld des Frankfurter Flughafens mit Lärm und Umweltschadstoffen, insbesondere mit dem hochgesundheitsschädlichen Ultrafeinstaub.

Die Wahlprogramme der aktuell im Landtag vertretenen Parteien greifen die Flugverkehrsproblematiken sehr unterschiedlich auf. Ihre Positionen reichen vom grundsätzlichen Negieren des Klimawandels, über dessen Verharmlosung, bis zum Festhalten an dem Glauben an technische Innovationen. Auch wird weiter auf Wachstum gesetzt.

Klima- und flughafenkritische Positionen finden sich nur bei wenigen Parteien.

Deshalb fordern die Bürgerinitiativen die Wählerinnen und Wähler zum genauem und kritischem Studium der Wahlprogramme vor ihrer Wahlentscheidung auf. Wählen gehen bleibt demokratische Pflicht!

Die Bürgerinitiativen werden weiter auf ihren Forderungen zum Schutz von Mensch und Natur bestehen und deren Umsetzung gegenüber der künftigen Regierung nachdrücklich einfordern.

Die Links zu den Wahlprogrammen finden Interessierte auf der Homepage der BI Sachsenhausen

Für Rückfragen
Jürgen Lamprecht 0176 41 62 63 08
Ursula Fechter 0172 6661861
Wolfgang Heubner 0176 56703262
Friedemann Scheld 0173 6520511

Bürgerinitiativen im F.B.I.
Wohnen ohne Fluglärm und Absturzbedrohung (WOFA), Oberrad
BI Sachsenhausen
Stop Fluglärm, Sachsenhausen
BI Niederrad
Eintracht gegen Fluglärm, Niederrad
BI Schwanheim Goldstein
Frankfurt Nord gegen Fluglärm
Gemeinsam gegen Fluglärm und Schadstoffe

Landtagswahl 2023
Auszüge aus Wahlprogrammen zum Thema Flughafen, Flugverkehr, Klimaschutz finden man hier: Weiterlesen

DEMO am 15.9.2023 um 18 Uhr im Terminal 1

Freitag, 15.09.2023, 18:00 Uhr:
Für Klima- und Umweltschutz!
Gemeinsam mit Fridays for Future
FRAPORT, Terminal 1, Halle B, Tor 4

Das Bündnis der Bürgerinitiativen gegen Flughafenausbau
und für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr
(BBI) beteiligt sich am 15.9.2023 am weltweiten
Klimastreik und ruft auf:
Dem Klimakiller Luftverkehr Grenzen setzen!
Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr!
 Kurzstreckenflüge auf die Bahn!

Der Luftverkehr ist die klimaschädlichste Form des
Reisens. Wenn die im Klimaschutzgesetz verbindlich
festgelegten Klimaziele erreichen werden sollen, muss
auch der Luftverkehr massiv reduziert werden!
Deshalb fordern wir wirksame Maßnahmen zur Kürzung
der Flugrechte an den deutschen Verkehrsflughäfen.
Der Lu􀅌verkehr in Deutschland verursacht acht Prozent
der klimaschädlichen Gase. Damit die beschlossenen
Klimaziele erreicht werden, muss den hemmungslosen
Wachstumsplänen der Luft1verkehrsindustrie radikal
Einhalt geboten werden. Am Tag des weltweiten Klimastreiks von Fridays for Future, am 15.09.2023 sind wir solidarisch mit allen, die
konsequenten Klimaschutz fordern, damit die Klimakatastrophe noch abgewendet werden kann.

Kommt am 15.9.2023 um 18 Uhr an den
Flughafen ins Terminal 1 .Gemeinsam können wir Klima und Umwelt retten!
Solidarität mit Fridays for Future!
Solidarität mit der Bundesvereinigung gegen Fluglärm
(BVF) und ihrer Kampagne „Minus 20% bis 2030!“
Unterstützt mit Eurer Unterschrift die Forderung zur
Reduzierung der Flugrechte an deutschen
Verkehrsflughäfen: https://minus20bis2030.info
Kommt, Freitag, 15.09.2023 um 18:00 Uhr zur
Kundgebung im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens
(Halle B, Tor 4 – alter Platz!)

Gabi Partmann ist tot

Ein großer Verlust für die BIS: Gabi Partmann ist tot. Sie starb am 26. August im Alter von 85 Jahren. Mit ihr haben wir nicht nur die Mitgründerin der BIS verloren, sondern eine der engagiertesten Mitstreiterinnen gegen den Flughafenausbau. Gabi war mutig, tapfer, einsatzfähig und immer hilfsbereit. Und nicht nur das, sondern sie war kämpferisch. Wer sie besser kannte, wusste, das war sie ihr ganzes Leben lang. In einem Alter, in dem sich viele auf ihr wohlverdientes Pensionärsdasein zurückziehen, da stieg sie ein in den Widerstand gegen den Flughafenausbau, der sie sehr empörte. Sie selbst war unprätentiös und zurückgenommen. Sie hatte einen scharfen und analytischen Verstand und hielt mit ihrer Meinung auch nicht hinterm Berg. Gleichzeitig war sie warmherzig und betrachtete die BIS als eine große Familie. Enge Freundschaften sind daraus entstanden. Es ging ihr immer um die Sache, und da war sie konsequent und opferte sehr viel Zeit, ohne davon Aufhebens zu machen. Bei fast allen Montagsdemos war sie dabei. Großes Auftreten in der Öffentlichkeit war nicht ihre Sache, sondern sie hat sehr viel im Stillen bewirkt. Besonders engagiert hat sie sich im Rechtshilfefonds, der letztendlich die finanzielle Grundlage für die erfolgreiche Klage für das Nachtflugverbot war. Seit der Gründung 2001 hat sie den Fonds organisiert, der ohne sie nicht so lange bestanden hätte. Für diese Arbeit sind wir ihr sehr dankbar. Wir sind sehr traurig und vermissen sie.

Aktion minus 20 % bis 2030

Die Bundesvereinigung (BVF) gegen Fluglärm hat eine Kampagne gestartet zur Reduzierung der Flugbewegungen. Den Wachstumsplänen der Luftverkehrsindustrie muss Einhalt geboten werden. Das F.B.I. , die Frankfurter Bürgerintitiativen, beteiligen sich an der Aktion.

Der Luftverkehr muss den Wachstumskurs verlassen und schrumpfen. Das ist die Voraussetzung, um Fluglärm und Ultrafeinstaub zu reduzieren und einen echten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten!

Nähere Informationen unter: Kampagne

BIS bewirbt sich für den Stadtteilpreis 2023 des Ortsbeirats 5

Der Ortsbeirat 5 hat für das Jahr 2023 wieder einen Stadtteilpreis für engagierte Vereine und Organisationen ausgelobt. Die BIS die sich seit genau 25 Jahren für die Umwelt und die Belastungen der Bürgerinnen und Bürger durch den Luftverkehr engagiert , hat dies zum Anlaß genommen, sich mit dem unten stehenden Schreiben zu bewerben.

Sehr geehrter Herr Christian Becker,

im Rahmen des für das Jahr 2023 ausgeschriebenen Stadtteilpreises für den Stadtteil Sachsenhausen möchten wir uns als Bürgerinitiative Sachsenhausen (BIS) bewerben. Die BIS wurde vor 25 Jahren von engagierten Bürgerinnen und Bürgern gegründet, um sich für alle lärmgeplagten Bürger einzusetzen, die vor allem im Frankfurter Süden durch den Bau einer neuen Landebahn am Frankfurter Flughafen einer massiven Lärmbelastung ausgesetzt sind.
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Uwe Becker und Mike Josef zu Gast bei der BIS-Vollversammlung am 8.3.2023

Anlässlich der Stichwahl zum Oberbürgermeister hatte die BIS die beiden Kandidaten zu ihrer März Versammlung eingeladen. Trotz ihrer vielen Termine waren sie da, was auch die Wertschätzung der BIS, die sich als Lobby für die Lärm- und Schadstoff geplagten Bürger versteht, unterstreicht. Und nicht nur sie, sondern auch 70 Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus ganz Frankfurt hatten trotz Kälte und Regen den Weg in die Bergkirche der Dreikönigsgemeinde gefunden. 

In einer kurzen Begrüßung, in der noch einmal auf das 25-jährige Bestehen der BIS hingewiesen wurde, wurde auch der Pfarrerin Frau Alves Christe, die der BIS seit vielen Jahren die Treffen in der Kirche ermöglicht, unter großem Beifall gedankt.

Anschließend wurden den beiden Kandidaten Fragen, die der BIS im Vorfeld geschickt wurden, gestellt. Die dabei angesprochenen Themen waren vielfältig und bezogen sich unter anderem auf das Nachtflugverbot, die Kurzstrecken, die Russland Beteiligung von Fraport und die Stabsstelle für Fluglärmschutz. Ein Schwerpunkt war die Diskussion über die Frage, inwieweit das Ziel Frankfurts 2035 klimaneutral zu sein, trotz des Frankfurter Flughafens als größter CO2 Emittent im Rhein Main Gebiet, überhaupt zu realisieren sei.

Die Anwesenden konnten sich damit ein gutes Bild über die Einstellung beider Kandidaten machen und mitnehmen, dass Uwe Becker gegen ein Nachtflugverbot von 22- 6 Uhr und gegen eine generelle Abschaffung der Kurzstreckenflüge ist, um die Drehkreuzfunktion des Flughafens nicht zu gefährden. Möglich wären eventuell Einzelfallprüfungen. Er bekräftigte nochmals seine Absicht, selbst in die Fluglärmkommission zu gehen und die Nord-West-Landebahn –soweit möglich- zur Überlaufbahn zu machen. Die Stabsstelle für Fluglärmschutz wollte er beibehalten. Mike Josef setzt sich dagegen nach wie vor für die Forderung der Bürgerinitiativen für ein Nachtflugverbot in der gesetzlichen Nacht sowie für die massive Reduzierung der Kurzstreckenflüge ein und widersprach dem Drehkreuzargument. Er will die Kompetenz der Stabsstelle erweitern und nicht nur einen regelmäßigen Kontakt zu den Bürgerinitiativen pflegen sondern ihre Kompetenz in seine Entscheidungen einbeziehen. Eine weitere Entscheidungshilfe geben die beantworteten Wahlprüfsteine, die auf der Homepage zu finden sind.