Rede zur 170. Montagsdemo von Wolfgang Heubner

170. Montagsdemo am 11.04.2015

Liebe Mitstreiter und Mitleidende,

eigentlich wollte ich nur zu Z-D-F (Zahlen-Daten-Fakten) aus dem Geschäftsbericht der FRAPORT AG reden, aber wie dies so immer ist, vorab ein ganz aktuelles Thema was keinen Aufschub duldet.

Wie letzte Woche in der Presse zu lesen war, hat sich insbesondere die BI „stop-fluglärm“, anhand einer in ihrem Auftrag von Herrn Prof. Dudziak erstellten Expertise Position bezogen. Aus dieser Expertise lässt sich klar herleiten, dass die Nord-West-Landebahn nur als Überlaufbahn genutzt werden kann, wenn auf den anderen Bahnen in den Spitzenzeiten keine Kapazitäten mehr vorhanden sind. Weiterlesen

19. INTERNATIONALER TAG GEGEN LÄRM

BI_Logo128_2013Liebe Mitstreiter/innen, liebe Freunde, liebe Nachbarn,

am Mittwoch, dem 27.04.2016 findet der
19. Internationale „Tag gegen Lärm statt.

Das diesjährige Motto lautet:
“So geht leise!”

Die Bürgerinitiative Sachsenhausen will den “Tag gegen Lärm” zum Anlass nehmen, um im Rahmen einer Mahnwache auf die unhaltbare Situation unter dem Fluglärmteppich der FRAPORT aufmerksam zu machen. Die Mahnwache findet am
Mittwoch, dem 27.04.2016 von 17 bis 18 Uhr auf dem Römerberg statt.
Wer möchte, kann gerne – wie auch schon in 2014 und 2015 – die roten T-Shirts mit der Aufschrift „RUHE“ tragen.
Wir werden Lieder von und mit Steve Collins hören, Wolfgang Heubner wird eine kurze Ansprache zum Thema Lärm, insbesondere im Rhein-Main-Gebiet halten, außerdem werden wir Informations- material und Luftballons an Passanten verteilen.
Über Ihr/Euer zahlreiches Erscheinen freut sich die

BIS-Bürgerinitiative Sachsenhausen

Schwarz- Grün ist nicht wählbar!

BI_Logo128_2013Pressemitteilung

 

Faktencheck der BIS hat gezeigt:
Schwarz- Grün ist nicht wählbar!

Im Rahmen der Vorbereitungen zur Kommunalwahl hat die Bürgerinitiative Sachsenhausen das Verhalten der Parteien in Bezug auf die Anträge zur Linderung der Folgen des Flughafenausbaus analysiert.

Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und Grünen steht:

„… .Wenn über das Abstimmverhalten in Beschlussfassungen (zum Flughafenausbau) zu dieser Frage keine Einigung erzielt werden kann, enthalten sich beide Fraktionen.“

70 % der Anträge, die sich mit den negativen Folgen des Flughafenausbaus und ihrer Beseitigung beschäftigen, wurden von Schwarz-Grün abgelehnt. Das zeigt, dass sich die Koalition offenbar so einig war, dass eine Enthaltung nicht notwendig war.

Die NORAH-Studie zeigt  deutlich, welchen gesundheitlichen Risiken die betroffenen Bürger durch den Flugverkehr ausgesetzt sind. Der Stadt Frankfurt am Main sind die Ergebnisse seit mehr als sechs Monaten bekannt. Jedoch ist bis jetzt nichts geschehen, denn andere Interessen sind Schwarz-Grün wichtiger als die Gesundheit Ihrer Bürger. Die Anstöße kommen lediglich von den Bürgerinitiativen.

„Das Vertrauen in diese Stadtregierung ist nachhaltig gestört“ sagt Wolfgang Heubner, Sprecher der BIS-Bürgerinitiative Sachsenhausen.

Wir brauchen einen Wechsel. Die Wählerinnen und Wähler haben es am 6.März in der Hand.

Wir können daher jedem betroffenen Bürger nur raten, zur Wahl zu gehen und konsequent diese Stadtregierung abzuwählen. Alle unsere Bürgerinitiativen haben viele engagierte Flughafenausbaugegner außerhalb der Grünen und der CDU. Auch die BIS  hat einige Kandidaten, die sich zur Wahl stellen, insbesondere unsere langjährige und politikerfahrene Sprecherin Frau Dr. Ursula Fechter, die unsere Ziele in der zukünftigen Stadtregierung aktiv angehen werden.

Seien Sie konsequent und zeigen Sie den verantwortlichen Politikern im Römer am 6.März die „Rote Karte“, damit der Frankfurter Süden endlich wieder lebenswert wird.

FRAPORT meldet Passagierrekord

Leserbrief zum FAZ Artikel: FRAPORT meldet Passagierrekord  von 60 Mio.vom 23.12.2015

Eigentlich ein Armutszeugnis für FRAPORT,  wollten sie doch gemäß dem für FRAPORT erstellten INTRAPLAN-Gutachten von 2006, die 60-Millionenmarke  bereits 2010 überschritten haben.

Stattdessen  liegen sie auch noch mit ca. 500.000 Passagieren unter den Zahlen des  in 2014 erstellen erneuten  INTRAPLAN- Gutachten.

Aber was macht FRAPORT nicht alles,  um mit geschönten Zahlen die Gerichte und die Politik zu überzeugen. Sie haben in der Vergangenheit zunächst  bis 2020 von jährlichen Zuwachsraten von 3,5% bis 4 % gesprochen und mit dem neuen Gutachten 2014  musste man diese auf 3% zurücknehmen, was sie immer noch nicht erreicht haben. Weiterlesen

BIS Kunstaktion zum Jahrestag der Eröffnung

Kunstaktion der BIS Sachsenhausen
einundzwanzigsteroktoberzweitausendfünfzehn

Am vierten Jahrestag der Eröffnung der neuen Landebahn, hat ein kleines Team unserer Bürgerinitiative im Rahmen einer Kunstaktion, 9 Frankfurter Denkmäler mit Plakaten bestückt. Neben der Hessenschau und RTL (beide haben dies in einem kurzen Beitrag gesendet) waren auch  die FR und die FNP anwesend und haben darüber berichtet.

Für diese gelungene Aktiong gebührt dem Team großer Dank. Wir haben damit wieder auf die unerträgliche Belastung durch den Frankfurter Flughafen und auf seine Raumunverträglichkeit aufmerksam gemacht.

Eröffnung Landebahn, vierter Jahrestag

BI_Logo128_2013Presseerklärung der Bürgerinitiative Sachsenhausen

Die Bürgerinitiative Sachsenhausen macht mit einer spektakulären Aktion auf den 4. Jahrestag der Eröffnung der Nordwest-Landebahn am 21. Oktober aufmerksam. Plakate an Denkmälern in der Innenstadt Frankfurts weisen auf den unerträglichen anhaltenden Fluglärm und die Verschlimmerung durch den weiteren Ausbau des Flughafens hin.

Goethe war bekanntermaßen äußerst lärmempfindlich. Würde er erfahren, was sich heute über den Köpfen seiner Heimatstadt tagtäglich abspielt, er würde sich im Grabe umdrehen.

„Über allen Wipfeln spürest Du….. Fluglärm“. Dieses Plakat wird am Morgen des 21.10. das Goethedenkmal schmücken. Wir können ihn nicht fragen, aber kämpferisch wie er war, er wäre mit Sicherheit einverstanden.

Schiller und Heine in der Taunusanlage und Gutenberg am Roßmarkt werden ihm zur Seite stehen und mit passenden Plakaten bedacht werden. Auch Bulle und Bär, die Standuhr an der Hauptwache, der Gerechtigkeitsbrunnen „Vor Gericht und in der Luft sind wir in Fraports Hand“ sowie Beethoven und Adorno sind dabei.

Wenn auch die Bahn nun seit vier Jahren besteht, so geben wir dennoch den Kampf nicht auf und machen weiter mit kreativen Aktionen wie dieser. Wir wissen, daß dieser Kampf nicht leicht ist, aber nicht umsonst hat Goethe uns mit auf den Weg gegeben: „An unmöglichen Dingen sollte man selten verzweifeln, an schweren nie.“denkmal

PM – Protest bei Fraports “AIRlebnistag”

Pressemitteilung

Mahnwache und Protest der Bürgerinitiativen bei Fraports “AIRlebnistag” im Terminal

Erfolgreich setzten Mitglieder der Bürgerinitiativen ihre eigenen Akzente beim “Airlebnistag” von Fraport am 11.10.2015. Die geplante Öffentlichkeitsarbeit und Imagewerbung des Flughafenbetreibers unter dem Motto “Showtime Las Vegas” wurde empfindlich getrübt.
“Fraport, Du hast verspielt, und Deine Unterstützer in den Ausbauparteien und bei den GRÜNEN haben mit Dir verspielt!”

Unter dieser Losung fand im Terminal 1 eine Mahnwache statt, von der aus sich Flughafenausbaugegner unter die Fluggäste und die Besucher des Airlebnistages mischten, ihren Protest präsentierten und für erhebliches Aufsehen sorgten.

“Fraports Plan, mit “Showtime Las Vegas” Imagewerbung zu betreiben, ist heute nicht aufgegangen. Genau wie mit der missglückten „Ja zu FRA“-Kampagne versucht Fraport immer wieder, alle Register zu ziehen, um das angeschlagene Image zu retten.“ so Knut Dörfel, der für das BBI Bündnis der Bürgerinitiativen, die Mahnwache organisiert hatte.

”Nichts kann darüber hinwegtäuschen, wie unerträglich die Flughafenerweiterung mit ihrem Fluglärm und den Schadstoffen für die Anwohner der Region ist. So wie heute werden wir auch weiterhin nicht aufhören, die Fakten in den Mittelpunkt der Betrachtung zu rücken und das wahre Gesicht von Fraport und den für den Ausbau des Flughafens verantwortlichen Politikern zeigen!”

Die Bürgerinitiativen werden auch zukünftig mit kreativen Protesten und Aktionen zum Schutz der Lebensinteressen und der Grundrechte der Menschen in der Region deutlich machen, dass es keine Ruhe geben wird, bevor ihre Forderungen erfüllt werden.


 

Das „Bündnis der Bürgerinitiativen – Kein Flughafenausbau – Für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr“, kurz: BBI, ist ein Zusammenschluss von mehr  als 80 Initiativen. Das Bündnis streitet für die Wiedergewinnung und den Erhalt der Lebensqualität der Menschen im Rhein-Main-Gebiet. Es setzt sich für die Schaffung einer lebenswerten Region ein und fordert den Schutz der Menschen vor den schädlichen Auswirkungen des Luftverkehrs und erklärt sich solidarisch mit allen von Verkehrslärm betroffenen Menschen. Das Bündnis fordert einen verantwortungsvollen Umgang mit der Mobilität. Die gemeinsamen Ziele sind:

  • Verhinderung des Ausbaus des Frankfurter Flughafens und anderer Flughäfen in der Region. Kein Terminal 3.
  • Schaffung von nächtlicher Ruhe durch ein absolutes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr.
  • Schaffung von rechtlich einklagbaren Grenzen der Belastung für die Bürgerinnen und Bürger.
  • Verursachergerechte Zuordnung von Kosten auf die Luftverkehrsindustrie; Stopp der Subventionen.
  • Verringerung der Flugbewegungen auf maximal 380.000 pro Jahr und Reduzierung der bestehenden Belastungen durch Fluglärm, Luftverschmutzung und Bodenverbrauch durch Flugverkehr im Rhein-Main-Gebiet.
  • Stilllegung der Landebahn Nordwest.

Unbegründete Euphorie bei Fraport

Euphorie kann etwas sehr Schönes sein, aber dafür muss es auch gewisse Fakten geben, die die Euphorie ein Stück begründen.
Spätestens mit den von FRAPORT vorgelegten neuen Gutachten, muss bei FRAPORT selbst die blanke Ernüchterung eingetreten sein, oder?
FRAPORT hat im Oktober 2014 ein erneutes Gutachten „ Luftverkehrsprognose 2030 für den Flughafen Frankfurt Main, Abschlussbericht Oktober 2014“ der ITP INTRAPLAN Consult GmbH vorgelegt. Bereits 2004/2006 hat die INTRAPLAN schon einmal eine Prognose bis 2020/25 vorgelegt.
Dies haben wir zum Anlass genommen, die Essenzen beider Gutachten zu vergleichen und auf wesentliche Annahmen Bezug zu nehmen. Weiterlesen