Rechtsanwalt Kroll – BIS Vv Oktober 2013

paragraf

  • Ansprüche auf passiven Schallschutz, Grundsätzliches und Probleme
  • Zuschüsse und Darlehen aus dem Regionalfonds
  • Entschädigungen für Beeinträchtigung des Außenwohnbereichs

 

In der BIS-Vollversammlung vom 09.10.2013 trug Rechtsanwalt Kroll von der Kanzlei Philipp-Gerlach mit einer Powerpoint-Präsentation zu den genannten Punkten vor. Die Präsentation können Sie noch einmal nachlesen:

 Passiver Schallschutz vor Fluglärm

Rechtliche Grundlagen und praktische Erfahrungen

Hier finden Sie auch Antworten auf aktuelle Streit- und Zweifelsfragen,  z.B.: Was tun, wenn die vom RP bei der zugesicherten Entschädigung zugrunde gelegten Handwerker-Richtpreise zu niedrig sind? Wenn es um den Höchstbetrag der Entschädigung von 150 € pro qm Wohnfläche geht, zählen bei der Berechnung der Wohnfläche auch Räume mit, für die kein Anspruch auf Schallschutz besteht, wie bei Küchen, Bädern und Fluren?“

Siehe auch:
Lärmschutzverordnung – Lärmschutzbereiche – Detailkarten
Anspruch auf pass. Schallschutz – Vortrag von RA Kroll Vv –  Aug. 2011

3 Gedanken zu „Rechtsanwalt Kroll – BIS Vv Oktober 2013

  1. AUFKLÄRUNG!!!!!!! 335 Millionen Euro für passiven Schallschutz!
    Dieser Satz wurde seit 2012 immer wieder bis heute von Bouffier an mind. 20 Medien wie FAZ/FR/DIE WELT etc. gestreut und die Leser glauben ja bekanntlich das, was sie lesen.
    Fakt ist, dass dieser kostspielige Lärmschutz NICHT vom RP übernommen wird, auch nicht für Wohnungen, in denen die Menschen von morgens um 5 bis mind. 23h bei Starts und Landungen einen Lärmpegel von 65-77 dB über ihren Köpfen ertragen müssen. Wahr ist, dass das RP einen Pauschbetrag in Höhe von 270 Euro ausspuckt. Fluglärm macht also nicht nur krank, sondern lässt auch das Konto um zigtausend Euro schrumpfen! Eine total verlogene Politik ist das. ABER WIESO HEUTE 335 MILLIONEN FÜR PASSIVE SCHALLSCHUTZMASSNAHMEN VERSCHWENDEN, WENN 2030 GANZE REGIONEN NICHT MEHR BEWOHNBAR SIND!
    So muss man das sehen!

  2. Wer 20 Jahre alte Doppelglasfenster hat, dem wurde nun
    gesagt, dass das reichen muss. Und es gehe nur um Fenster und NICHT um Dächer mit schlechter Schalldämmung, auch Wände bleiben ganz außen vor. Aufgrund massiver Lobby-Arbeit sei „ein Murks-Gesetz“ aus dem Verfahren herausgekommen.
    In Sachsenhausen soll es eine Murksverwaltung geben, die vor 3 J. eine Komplettsanierung eines undichtes Daches hat durchführen lassen,
    o h n e Schallschutzdämmung. Der Leuchtturm ohne Strahlkraft war nur auf Energiewende fixiert, aber ahnungslos was die Einflugschneisen und neue Landebahn angeht, obwohl regelmäßig über Jahre Info-Flyer verteilt worden sind, incl. Schlaflabor-Briefkasten.
    Das Problem “Fluglärm dringt durchs Dach” haben nun die, die im letzten Stock wohnen immer noch, genau wie vor der Dachsanierung. Denn auch vor der Eröffnung gab es ausreichend Fluglärm der in der Nacht sehr störend war.
    Vollpfosten-Firma

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