Vollversammlung am Mittwoch

Peter Feldmann ist unser Gast, die Medien sind eingeladen
PM von Dr. Ursula Fechter

Der Fluglärm nach Eröffnung der Nordwestbahn war eines der prägenden Themen bei der Oberbürgermeisterwahl im März. Unsere Stimmen hat Peter Feldmann bekommen mit der Aussage sich für unsere Belange einzusetzen.Die ersten 100 Tage seiner Amtszeit haben schon gezeigt, dass es ihm mit diesem Wahlversprechen Ernst ist.

Am 10.10.2012 wird er unser Gast bei der monatlichen Vollversammlung der BIS sein. Hier wird er sich die Nöte und Sorgen der lärmgeplagten Bürger anhören und sich den zahlreichen Fragen  und Wünschen der Bürger stellen. Das Interesse ist groß, den Oberbürgermeister persönlich zu erleben. Wir erwarten eine zahlreiche Teilnahme und eine lebhafte Diskussion.

Vv am Mittwoch den 10. Oktober 2012, wie immer um 19:30 Uhr in der Bergkirche, Sachsenhäuser Landwehrweg.

4 Gedanken zu „Vollversammlung am Mittwoch

  1. 09.10.12 Artikel in der FAZ: Einhausung der A661 – Riederwaldtunnel

    Herr Feldmann: Unsere Forderung: Einhausung auch der An- und Abflugrouten am Flughafen.

    Ja, da staunen Sie nicht sclecht, was? Absurd ? Nein, gleiches Recht für Alle, so will es unser Grundgesetz !! Wenn bestimmte Lärmpegel des Straßenverkehrs im Stadtgebiet nur noch durch Einhausungen auf ein erträgliches und gesetzlich geschütztes Niveau gesenkt werden können, dann sollten doch die gleichen Werte, Gesetze und Maßnahmen auch für die Belästigungen des Flugverkehrs gefordert werden dürfen. Ist die Gesundheit, das Leben und das Eigentum eines Anwohners einer neuen Autobahn mehr wert und schützenswürdiger als von Menschen unter An- und Abflugschneisen von Flugzeugen, besonders wenn diese in eigentlich geschützten Gebieten neu gebaut wurden und werden?
    Wenn Einhausungen bei Flugzeugen nur schwer denkbar sind, dann bitte, nennen Sie Alternativen. Solange Sie ein vergleichbares Resultat für die betroffenen Menschen erreichen soll es uns recht sein. Vielleicht wäre es aber vernüftiger und billiger die Neue Landebahn zu schließen. Wir wollen nur Gerechtigkeit, keine Privilegien.

  2. Man ist auch an der Gerbermühle neuerdings sehr lärmorientiert. Mich als Autofahrerin, wohnend direkt unter der Einflugschneise, würde es brennend intressieren, was dieser “Lärmschutzzonen-Schilder-Quatsch” – der sich mittlerweile überall in Frankfurt als Schilderwald präsentiert – mir sagen möchte.
    Machen denn diese Kopflosen im Römer nur noch Dienst nach Vorschrift, ohne an die fluglärmgeplagten Opfer im Ffm. Süden zu denken, oder warum wird uns hier noch zum Lärm und Dreck Zynismus pur vorgestellt?
    Hier ist es an manchen Tagen wie an der Front und wer schützt uns
    vor diesem verdammten Lärm und den Schadstoffen? Der Fluglärm wird immer lauter und nerviger. Was wird denn nun aus Frankfurt, eine Zwei-Klassengellschaft, Fraports Ruhrgebiet? Bis zu 85 dB täglich 18 Stunden im Süden – ohne Schallschutz bzw. Käfighaltung, weil die Verantwortlichen bis heute nur mit leeren Versprechungen dienen können und nicht in die Gänge kommen. Der Albtraum nimmt hier täglich bis nach 23h seinen Lauf. Hauptsache die Wachstumsprognosen stimmen.
    Wie blass und unterkühlt ist diese Politik eigentlich? Gebildete Römerkandidaten sollten ihre Bürger eigentlich besser und mit mehr Ernsthaftigkeit vertreten.

  3. Herr Feldmann, wieviele Demostrationen zum Thema Fluglärm müssen noch stattfinden bis sich die Politiker (gewählte Volksvertreters) dem Thema seriör und glaubhaft widmen und sich nicht vorrangig mit “leisen Laubbläsern im Stadtgebiet” und Tempolimiten beschäftigen….

  4. Die Tatsache, dass sich Herr Feldmann auf der Vollversammlung den Fragen der Betroffenen stellt, ist erst einmal positiv. Ich hoffe, dass er unsere Belange ernst nimmt und sich für aktiven und passiven Lärmschutz einsetzt-was uns in Sachsenhausen jetzt widerfährt, erwartet ganz Frankfurt, sollte die Anzahl der Flugbewegungen wie geplant erheblich steigen.

    Der Lärmschutz ist das Thema deder Schutz der Bürger vor “Verlärmung” und “Eindreckung” geht vor wirtschaftliche Interessen (die noch nicht mal halten, was Sie einst versprachen-die Mähr vom Jobmotor nur als Beispiel)-an dieser Abwägung macht sich moderne Demokratie in Zukunft fest.

    Oder einfacher: es reicht und wer denkt, er kann das Thema aussitzen oder verdrängen täuscht sich sehr !

    Wer zuhört und sich ernsthaft eindenkt, wer versteht, um welche grundsätzlichen Werte es geht, nur der hat auch eine politische Zukunft.

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