Vogelschlag beim Anflug zur neuen Landebahn

Die BIS fordert eine Stilllegung der Landebahn Nord-West bis zur völligen Aufklärung der Vorfälle vom 21.11.2011. Dazu ein Presseerklärung der BIS BÜRGERINITIATIVE SACHSENHAUSEN GEGEN LANDEBAHN NORD
BIS fordert eine Stilllegung der Landebahn Nord-West bis zur völligen Aufklärung der Vorfälle vom 21.11.2011 – liegt eine Vertuschung von Fraport und DFS vor?Am 21.11. 2011 brach der A 3120 der Lufthansa , Flugnummer DLH865 , in einer Höhe von ca 290 Metern NN, d.h. über Grund in tatsächlich ca 200 Metern die Landung ab und startete durch. Die nachfolgenden 4 Maschinen starteten entweder durch oder wurden umgeleitet. Anschliessend wurde die Bahn gesperrt. Auf die Nachfrage der Bürgerinitiative Eddersheim bei Fraport und DFS kam bis heute keine Antwort. „ Es liegt die Vermutung nahe,dass Vogelschwärme die Ursache waren und die Warnung des vielgepriesenen Mivotherm-Warnungssystems viel zu spät kam. So kam es zu den lebensgefährlichen Flugmanövern über Wohngebieten und dem DEA Tanklager. Von dem Schrecken der Fluggäste ganz zu schweigen.“ So Ursula Fechter, Sprecherin der BIS. „ Sollten Fraport und die DFS zu diesen dokumentierten Zwischenfällen keine Stellung nehmen, so muss davon ausgegangen werden, dass hier etwas vertuscht werden soll. Das macht auch Sinn, denn unsere Warnungen vor Vogelschlagrisiko und der Kritik an dem unzureichenden und nicht ausführlich erprobten Vogelwarnsystem wurde von Fraport immer vom Tisch gewischt“, so Fechter weiter. „ Sollte ich herausstellen, dass das System nicht funktioniert, ist die einzige Konsequenzsofortige Stilllegung der Nord West Bahn zum Schutz der Bürger. Muss denn erst ein Unglück passieren, dass das Vogelschlagrisiko erst genommen wird? Der absurde Vorschlag des Vorhangs, um die Vögel abzulenken hat nichts gebracht, so wie elektronische Warnsysteme auch nicht, dies ist auch ein weiters Indiz dafür, dass die Nord-West-Bahn völlig ungeeignet ist,“ so Fechter abschließend.

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