Vernichtende Kritik der Gewerkschaft der Flugsicherung – neue Landbahn eine Fehlplanung

In der aktuellen Ausgabe des Flugleiters (Organ der Gewerkschaft der Flugsicherung, also “Experten”, erhältlich u.a. hier: http://www.gdf.de/upload/pdf/Flugleiter/Flugleiter_04_2012.pdf) findet sich eine vernichtende Kritik am 7- Punkte-Katalog der Expertengruppe „Maßnahmenpaket Aktiver Schallschutz“ sowie ein vernichtendes Fazit des Ausbaus Landebahn-NW.
Nur einige Highlights:
“3. Erhöhte Rückenwindkomponente: … Machen diejenigen mit der besten Lobbyarbeit das Lärmschutzrennen?” (gemeint ist natürlich Herr Jühe)
“6. ILS-Gleitwinkelanhebung von 3,0 auf 3,2 Grad…Wer als Flughafenanwohner gegenwärtig um 5 Uhr von einem 3,0 Grad Anflug geweckt wird, dessen Tiefschlafphase endet auch weiterhin zu dieser frühmorgendlichen Stunde.”
“Fazit:… Hoffentlich kommt wenigstens in der Summe der 7 Maßnahmen etwas Entlastung am Boden an. Dem enormen Aufwand an Kosten, Zeit, und zusätzlichen Restriktionen sollte ein halbwegs angemessener Nutzen gegenüber stehen, ansonsten keimt sehr schnell der Verdacht des Alibiaktionismus.”
“Heute verfolgt man in Frankfurt den Irrweg der Flugroutenbündelung. Dieses Konzept ist nicht zielführend. “
“DROps leidet allerdings darunter, dass mit der 2.800 m langen Landebahn Nordwest (LBNW) als Ausbauvariante die Entscheidung für ein halbherziges, nun vollends desolates, mit nicht einkalkulierten Nebenwirkungen versehenes und zudem noch völlig unflexibles Pistensystem gefallen ist. Abzulesen u. a. an der Alibi-Betriebsrandzeit von 5 bis 6 Uhr. DROps wird, wie andere Maßnahmen auch, unter diesen Bedingungen immer nur ein Randzeitdasein fristen, sofern man die angestrebte Kapazität nicht endgültig gegen die Wand fahren will.”
Und am besten:

“Die Landebahn Nordwest ist zur Kapazitätssteigerung zwar besser als nichts, aber dennoch eine Fehlentscheidung.”

4 Gedanken zu „Vernichtende Kritik der Gewerkschaft der Flugsicherung – neue Landbahn eine Fehlplanung

  1. Für seine Flughafen-Mitarbeiter in seinem Dorf saust Herr Jühe ungehindert und rücksichtlos in’s Ziel.
    Raunheim – fast ohne Fluglärm, wie schön korrupt.
    Zur Erinnerung diese 300-Euro-Spenden-Lachnummer auf einer der Montags-Demos und diese Mitleids-Tour “wir sind am schlimmsten betroffen”. Aha, nach dieser Demo wussten doch alle, mit wem man es zu tun hat.. Jühe könnte von Herrn Herrlein sehr viel lernen. Vor Eröffnung der LandebahnNW hatten die Raunheimer unter Fluglärm zu leiden, wenn sie das heute noch behaupten, ist das eine Lüge. Denn alle Raunheimer Bürger sind sich einig, würden sich gegen die Schließlung der NW LB aussprechen.
    Hier gerät die komplette FLK bereits jetzt schon außer Kontrolle.

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