Ticona gut – alles gut?

Fraport hat das “Ticona” Problem gelöst. Die Wirtschaftswoche hat Bender ob dieser Großtat zum Manager des Monats gekürt. Koch sieht den “Durchbruch”. Keine Frage, der Terminplan wird wieder einmal eingehalten. Kurz: Alles steht zum Besten.
Bild: Fraport 2003

 Bei genauerem Hinsehen hat die Fraport mit über einer halben Milliarde Euro ein Problem beseitigt, daß nach Fraport Wahrnehmung zu keinem Zeitpunkt bestand.
Im Raumordnungsverfahren 2003 wurden die Auswirkungen des Projekts geprüft. Alles mögliche wurde geprüft, die Auswirkung auf die Insekten Population, die Beeinträchtigung des Grundwassers, nur das Chemiewerk kam im ROV überhaupt nicht vor. Als ein Beamter in der Anhörung zum ROV zur Ticona Problematik angesprochen wurde stellte sich heraus, dass dem Mann das Wort “Ticona” nicht bekannt war.
Um den eigentlich nicht genehmigungsfähigen Ausbau schellst möglich durchzuziehen verfolgte die Fraport und ihre Erfüllungsgehilfen die Strategie “Augen zu und durch”. Die gesetzlichen Planungsvorgaben wurden missachtet. Was im Wege stand wurde ignoriert, oder verdreht dar gestellt. Fraport merkt inzwischen, dass sie mit ihrer Methode in den folgenden Verfahren scheitern könnte. Jetzt versucht Fraport die Prozessrisiken zu minimieren. Siehe: Ticona und die Wiederaufnahme des PFV im Frühjahr 2007.
PS: Wer verschuldet die Verzögerungen im Planungsverfahren?
Eigentlich die, die darüber jammern und sich an keine gesetzlichen Regeln halten.

Kommentar verfassen