Rote-Wolke besucht das neue Waldcamp

Am Sonntag den 8. März 2009 besuchte Rote-Wolke vom Stamme der Navajos das neue Waldcamp um sich mit uns Ausbaugegnern solidarisch zu zeigen. Etwa 100 bis 150 Personen kamen zu diesem Ereignis. Rote-Wolke vertritt die Meinung, dass unser Wirtschaftssystem-System von der Anlage her nicht nachhaltig sein könne. Der systembedingt angestrebte kurzfristige wirtschaftliche Erfolg und das notwendige permanente Wachstum sei mit den Interesse von Mensch und Natur nicht vereinbar.
Sein Volksstamm ist in den USA von Umsiedlung bedroht da in seinem Stammesgebiet zukünftig Kohle im Tagebau abgebaut werden soll. Er forderte weltweite Solidarisierung gegen jeglichen Raubbau.

Zusätzlich zum vorhandenen Bauzaun hat Fraport in zweiter Reihe einen weiteren Zaun errichtet der zusätzlich mit militärischem Stacheldraht bewehrt wurde. Ein erschreckend erbärmliches Bild geben die Fraport-Rodungswächter ab. Diese Menschen stehen 12 Stunden im Schlamm, schützen sich mit alten Plastikplanen vor der Witterung und sitzen auf Campingstühlen wie man sie vom Sperrmüll kennt. Dem Vernehmen nach gab es bereits einen schweren Unfall. Ein Wächter versuchte sich an seiner Generator-Lampe zu wärmen, dabei atmete er die Abgase ein.  Er wurde zum Glück noch rechtzeitig gefunden und wiederbelebt. Diese Zustände sollte sich  vor Ort jeder ansehen der noch an das Märchen vom guten Flughafen und seines noch besseren Betreibers glaubt.

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