Rosemarie Heilig hat wahre Worte gesprochen

korruptionsskandalDie Frankfurter Umweltdezernentin Heilig kann sich vorstellen, dass Fraport die Drehkreuz-Funktion aufgibt. Wir brauchen einen Flughafen, der in die Region passt und das wird zukünftig  kein Hub sein. Die Voraussetzungen fehlen hier einfach. Das Problem sind unsere Politiker, denn Politiker lieben Grossprojekte und besonders lieben sie Flughäfen. Gibt es einen vernünftigen Grund für diese bedingungslose Flughafen-Liebe? Wie ist es zu erklären, dass eine nicht raumverträgliche Landebahn gebaut werden darf.

Wieso machen sich Politiker freiwillig zum Komplizen der Fraport? Offensichtlich soll der Flughafen der Stadt Bedeutung geben. Bei wirklichen Metropolen ist es umgekehrt. Die Stadt gibt dem Flughafen Bedeutung. Dank an Rosemarie Heilig für ihre Worte.

Ein Gedanke zu „Rosemarie Heilig hat wahre Worte gesprochen

  1. Der Ansatz von Frau Heilig ist richtig. Ein Drehkreuz ja, aber es muss nicht in der Mitte eines Ballungsraums liegen. Frau Heilig ist jetzt gefordert den Gedanken konsequent zu Ende zu denken. Am jetzigen Standort hat weder der Flughafen noch ein Drehkreuz eine Zukunft. Der Standort führt zu Restriktionen für den Flughafen und zu unzumutbaren Belastungen für die Region. Mit der Internalisierung der externen Kosten des Flughafens würde sofort deutlich werden, dass der Flughafen am falschen Standort ist. Frau Heilig sollte Mut gemacht werden, ihre Gedanken innerparteilich Mehrheitsfähig zu machen. Die lokalpolitische Instrumentalisierung des Flughafens durch den Frankfurt CDU-Vorsitzenden ist kein Ausweis für eine zukunftsfähige Politik. Dem Frankfurt Flughafen wird doch von allen Protagonisten nationale Bedeutung nachgesagt. Tatsächlich ist das so. Dann muss aber die Frage erlaubt sein, ob dann die Lage im Mitten im Ballungsraum Rhein-Main richtig ist. Immerhin haben 81 Prozent der Passagiere des Flughafens nichts mit der Region zu tun. Anders formuliert: für 81 Prozent der Passagiere ist der Standort unerheblich.

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