Presseerklärung / Condor-Chef

Condor-Chef Teckentrup übertrifft noch die bürgerfeindlichen Äußerungen von Frau Roth und kommt ins Guinness-Buch der Rekorde.
Die jüngsten Äußerungen von Condor-Chef Teckentrup, der behauptet der Flughafenausbau würde nur ein paar tausend Leute betreffen, die am falschen Ort wohnen, hat bei der letzten BIS-Vollversammlung hohe Wellen geschlagen.

„Dies ist blanker Zynismus und zeugt von einer ungeheueren Menschenverachtung. Selten hat jemand die Einstellung der Luftfahrtindustrie so ungeschminkt geäußert, “ so Ursula Fechter, Sprecherin der BIS-Sachsenhausen.  „ Ich kann nicht glauben, dass Herr Teckentrup nicht weiß, dass in Wirklichkeit hunderttausende Bürger betroffen sind. Falls ja ist er unglaublich dumm oder aber, was näher liegt  unglaublich zynisch, so Fechter weiter.“ Während Frau Roth immerhin noch von dem demokratischen Recht wegzuziehen sprach, haben die Leute nach Teckentrup gar kein Recht, unter der Anfluglinie von Fraport zu wohnen. Im Übrigen sind diese Leute, die er beschimpft, auch die Kunden von Condor gewesen. Bis jetzt, das wird sich ändern. Zurzeit machen die Vertreter der paar Tausend ihrem Ärger Luft, indem sie unzählige Protestschreiben und Mails an Herrn Teckentrup geschickt haben.

Stellvertretend für alle Mails an den Condor-Chef, die ich in Kopie bekommen habe, hier ein Auszug:

Damit’s noch lächerlicher wird beim nächsten Mal:

  • Schreiben Sie doch anstatt von ein paar Tausend lediglich von nur EINER Betroffenen, nämlich von mir
  • ICH kann nicht mehr schlafen.
  • ICH verliere meine Heimat, wenn ich umziehe.
  • ICH erlebe die Wertminderung  meines Hauses, welches VOR allen bisherigen Flughafenerweiterungen schon da stand, wo es jetzt ist.
  • ICH habe seit der Eröffnung der Nordwestbahn des Frankfurter Flughafens eine ärztlich nachgewiesene Verschlechterung meines Gesundheitszustandes erfahren müssen.

Also suchen Sie sich’s aus:Eine(r) oder ein paar Tausend. Beides ist absoluter Quatsch und beides führt Sie in Richtung Guinness-Buch der Rekorde: Ihnen würde sicherlich ein Preis für die beschämendste und menschenverachtendste Aussage des Jahres 2012 zustehen.

Kontakt:

Dr. Ursula Fechter

Tel.: 68 27 59

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