Offener Brief an Herr Jühe

In einer Pressemitteilung  der Fluglärmkommission (FLK) vom 14.11.2012 heißt es wörtlich.

  • „Zudem wurde eine geordnete Nutzung der zur Verfügung stehenden Landebahnen gefordert. So dürfe es nicht sein, dass z. B. in Offenbach und Flörsheim noch verbliebene ruhigere Bereiche durch die nicht vorgesehene Nutzung der Centerbahn in den Nachtstunden belastet würden“. 

Lesen Sie dazu den Offener Brief der Frankfurter Bürgerinitiativen (F.B.I.) an den Vorsitzenden der Fluglärmkommission Herr Jühe.

4 Gedanken zu „Offener Brief an Herr Jühe

  1. ich vertrete langsam die Ansicht, dass auch die wenig verbliebenen ruhigen Bereiche etwas Belastung verkraften würden, unter der Voraussetzung, dass stark verlärmte Regionen endlich entlastet werden, d.h. also nicht noch mehr Flugbewegungen. Nach der Nacht von Freitag auf Samstag hat sich dahingehend meine Meinung geändert. Bis nach Mitternacht hatte der Süden die Hölle auf Erden durchleben müssen. Wenn das den ganzen Winter fortgesetzt wird, erleiden die Menschen aufgrund von Schlafmangel (hier 4,5 Stunden) und Extrem-Lärm einen Kollaps. Es kann nicht sein, dass Bürger um 0.30 h bei Fraport um Ruhe kämpfen müssen und danach noch an die Übeltäter Beschwerde Emails schicken müssen, nachts um 1.00 Uhr! Ich hoffe, dass viele Sachsenhäuser das Gleiche getan haben. Nur wenn alle am eigenen Leibe spüren was Menschen in den Fluglärm-Regionen aushalten müssen, nämlich die, die über uns die Nase rümpfen, stossen wir auf etwas mehr Verständnis. Ein klares JA zur Fluglärmverteilung.

    Keine Fluglärmverteilung war gestern.

  2. Jühes robuste Schritte vorwärts in Richtung “lärmfreies Bad Raunheim” und den südlichen Stadtteilen Frankfurts und OF werden für den Scheinfrieden schnell vorab ein paar Scheinlösungen präsentiert und danach werden gute Viertel schlicht und einfach ignoriert, damit in seinem Kaff Ruhe einkehrt. Was hat er, was andere nicht haben? Wer ist für diese Schlupflöcher verantwortlich?
    Die Nacht vom 7.-8 Dezember war in der Tat der Horror. weil keine Ruhe einkehrte flossen Tränen, völlig übermüdet…….
    So geht das nicht weiter.

  3. Zufallsgast ist der Meinung, daß Herr Jühe mit all seiner Kraft und sämtlichen Mitteln vesucht, daß kleine Städtchen Raunheim davor zu schützen, daß keine Slums entstehen. Bereits heute hat Raunheim sehr viele Migraten. Menschen die sich nicht artikulieren können sind stille Bürger die keinen Widerstand leisten und nicht gegen den Flughafen argumentieren, diese Menschen sind aber gleichzeitig für den geplaten Ausbau willkommene Arbeiter.

  4. Lieber Zufallsgast, stille Arbeiter müssen bei Fraport nicht mit dem Mund schuften, sondern `buckeln mit Körpereinsatz. Unbezahlbare Stille im sittenwidrigen Kloster Raunheim für FRaportbeschäftigte, dafür setzt sich der Bürgermeister ein. Ein Teufelswerk.

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