Nennen wir ihn einfach “Der grauenvolle Mr. X”

 wir wecken sie taeglich_Quelle culturmag.de

Der verheerende Auftritt von Marius Weiß gestern im Hessischen Landtag wird wohl für viel Aufregung sorgen, denn in seinem Vortrag zum Thema Flughafen – besser gesagt: “Fraport statt Heimat” – schlägt uns eigentlich nur der Horror entgegen!

Marius Weiß ist hessischer SPD-Politiker und Abgeordneter im Hessischen Landtag.
Weiß verteidigt vehement die wirtschaftliche Entwicklung des FRA, doch  seiner Rede nach zu urteilen kennt er leider die Realität in den Einflugschneisen nicht.
HIER  IST  DIE  HÖLLE  LOS!
SO NICHT, Herr Weiß! WIR WOLLEN NICHT LEBENDIG BEGRABEN WERDEN!

Hier der O-Ton des Wahnsinns-Video vom 6.2.14:


Zur Erinnerung:
100.000 Jobs? Fehlanzeige.
10.0000.000 Jahre für eine Flörsheimer Wirbelschleppe? Fehlanzeige.
126 Flugbewegungen pro Stunde? Fehlanzeige.

Stattdessen:
780 Millionnen Euro für die Ticona-Verlegung.
300 Hektar Bannwald des europäischen Schutzgebietes Mönchwald wurden geopfert.
Über 200.000 Menschen werden täglich 18 Stunden grauenvoll von 5 – 23h  verlärmt.
56 Prozent beträgt die Krebsrate im flughafennahen Eddersheim in 2012.
Mehr als 2.500 Jahrestonnen hochkrebserregender Luftschadstoffe sind wegmanipuliert
126 Vogelschläge gab es in Frankfurt in 2012. Vor allem auf der NW-Bahn.
Über 200 Kläger warten auf die Verhandlung in 1. Instanz.

Ein Gedanke zu „Nennen wir ihn einfach “Der grauenvolle Mr. X”

  1. Das ist genau der Marius Weiß, der die von Fraport gesteuerte Intrige gegen die Ypsilanti-Regierung unterstützt hat. Damals sollte laut rot/grünem Koalitionsvertrag, der sofortvollzug zum Abholzen des Kelsterbacher Waldes ausgesetzt werden bis die Anhängigen Klagen zur Startbahn entschieden sind. Das konnte und wollte Fraport nicht zulassen und hat zusammen mit Jürgen Walter, Carmen Everts, Dagmar Metzger und Silke Tesch, der SPD/Grünen Regierung die Stimmen vesagt. Vor deren Pressekonferenz, die übrigens damals unter Polizeischutz von Bouffier stattfand, wurden zusätzliche SPD Abgeordnete angerufen, Michael Paris, der Verkehrspolitische Sprecher Frankenberger und auch Marius Weiß. Es ist deshalb naheliegend, dass Marius Weiß weiterhin aufs Engste mit Fraport in Verbindung steht. Er ist übrigens auch mit Petra Tursky-Hartmann des öfteren unterwegs. Schade, dass die SPD-Fraktion durch diese Fraportnahen Abgeordneten weiter die Partei schädigen läßt.

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