Größenwahn bleibt Größenwahn . . .

. . . da helfen keine Mätzchen!

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will sich im Januar mit den Bürgerinitiativen gegen den Fluglärm treffen. Dies kündigt die “Frankfurter Neue Presse” in einem Artikel vom 21. Dezember 2011 an. Im letztem Absatz wird mitgeteilt, um was es gehen soll:

“Im Wirtschaftsministerium wird im neuen Jahr die Stelle des Fluglärmbeauftragten wieder besetzt. Patrick Kirsch, Experte vom Luftfahrtbundesamt mit Pilotenlizenz, werde das Ministerium vom 1. Januar an zum Thema Fluglärmbekämpfung und über Möglichkeiten zur Streckenführung bei Starts und Landungen beraten, sagte Posch.”

Danke, das ist phantastisch. Ein Experte des Wirtschaftsministeriums sucht eine Streckenführung, die bislang noch niemand kannte. Alles wird Gut!

Nein, lieber Herr Bouffier, wir brauchen uns nicht zu treffen um über dieses Thema zu sprechen. Lassen sie die Flugzeuge einfach nur auf dieser neuen geheimnisvollen Streckenführung fliegen. Mehr wollten wir nicht und mehr brauchen wir nicht.

Fragt sich nur, wieso ist das Ministerium nicht schon früher auf diese tolle Idee gekommen? Uns freut es, wenn um unsere Sachsenhäuser Wohngebiete ein Bögelchen geflogen wird. Apropos, wo wir gerade  bei den Bögelchen sind: Bitte vergessen Sie nicht das Bögelchen um die Hochhaussiedlung Rosenhöhe in Offenbach, in der tausende Migrationshintergründler mit ihren Kindern leben. Dann noch bitte ein Bögelchen für Oberrad, eins für Niederrad, eins für Schwanheim, eins für Goldstein . . .

Nein, Herr Bouffier es reicht. Die letzten zehn Jahre wurden uns genug Märchen erzählt. Das Problem liegt im Größenwahn. Die Abhilfe liegt in der Erkenntnis, dass Frankfurt weder London noch Paris ist. Mit diesen Städten dürfen wir uns nicht vergleichen. Die Lösung des Problems liegt in einem Rückbau, der sich an den Bedürfnissen der Region orientiert.

Kommentar verfassen