Gesetzesantrag zum Schutz vor Fluglärm

paragrafRheinland-Pfalz hat einen “Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Schutzes der Bevölkerung vor Fluglärm” eingebracht.

Ziel ist es einen sachgerechten Lärmschutz bei wachsenden Flugbewegungszahlen, insbesondere in den Nachtstunden, zu erreichen. Der Bevölkerung soll zukünftig eine angemessene Beteiligungsmöglichkeit eingeräumt werden. Insbesondere soll der nächtlichen Lärmschutz, hinsichtlich der gesundheitlichen Risiken, beachtet werden. Gesetzesantrag lesen.

3 Gedanken zu „Gesetzesantrag zum Schutz vor Fluglärm

  1. Der Skandal ist doch dass es ein “Fluglärmschutzgesetz” überhaupt gibt.
    Als ob Fluglärm weniger schädlich wäre als anderer Lärm, ganz im Gegenteil. Wir brauchen ein Abschaffen der Ausnahmeregelungen für den Flugverkehr. Auch für diese Sparte der industriellen Tätigkeit müssen die allgemeinen Bestimmungen der TA Lärm mit ihren Grenzwerten, Meßverfahren und Berechnungen gütltig werden.
    Die Schädlichkeit des Lärms kann doch nicht von der Quelle, vom Verursacher her unterschiedlich definiert werden sondern muss sich immer an den Erfordernissen des Beschallten ausrichten. Wir haben doch auch nicht ein unterschiedliches Lärmschutzgesetz für die Chemie, die Metallindustrie, die Landwirtschaft usw. Die Ausnahme Luftverkehr muss fallen, dann brauchen wir uns über die Schließung der NW-Landebahn keine Gedanken mehr zu machen.
    Wie steht denn unser Schäfer-Gümbel zu dieser Initiative über den Bundesrat. Da könnte er doch mal Farbe bekennen?!

  2. So lange es Politiker gibt, wie CDU-Mann Heumann, der mehr Flugbewegungen und den Ausbau eines jetzt schon raumunverträglichen Innenstadtflughafens befürwortet, gleichzeitig aber der Meinung ist, dass der Lärm spürbar abnehmen muss, es leiser werden muss, kann man nur den Kopf schütteln. Wie soll das denn gehen? Solche Äußerungen könnte man als Realitätsverlust in der Politik bezeichnen. Kaum einer von denen hat noch eine eigene Meinung die Bestand hat. Jeder Arzt hätte schon seine Approbation verloren.

  3. “Der Bevölkerung soll zukünftig eine angemessene Beteiligungsmöglichkeit eingeräumt werden. Insbesondere soll der nächtlichen Lärmschutz, hinsichtlich der gesundheitlichen Risiken, beachtet werden”.
    WANN WIRD DAS DENN ENDLICH AUCH EINTRETEN?
    BIS JETZT LÄUFT DOCH DER EINSATZ “WAFFEN AM HIMMEL” IMMER NOCH REIBUNGSLOS, GENAU NACH LH und FRAPORT-IMAGE.
    Weg damit!

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