GEBEN IST BESSER ALS NEHMEN

„Wir können doch eh nichts machen“ – dieser Satz steht nicht für das beherzte Eingreifen einer Bürgerinitiative, die sich für das Gute einsetzt.
Bürgerinitiativen wissen, dass sie eine Minderheit darstellen – und Minderheiten haben es in der heutigen Gesellschaft nicht einfach.
Bürgerinitiativen sehen sich in der Pflicht Verantwortung zu übernehmen, zu helfen und um nachfolgenden Generationen und Kindern eine gesunde Zukunft zu sichern.

Mit umfangreichen Recherchen und ehrenamtlichem Engagement decken wir viel auf genau deshalb ist allen Bürgerinitiativen sehr viel zu verdanken. Wir fordern Transparenz, Ausweichen und Unwahrheiten gehören nicht in unser Handgepäck.

Auch wenn man uns Probleme vor die Füße kippt, wir oft verletzt werden, man versucht, uns ständig Steine in den Weg zu rollen, stecken wir noch lange nicht den Kopf in den Sand.
Dass wir oft verhöhnt werden macht uns nur noch stärker, unsere Motivation durchzuhalten ist nicht zu brechen!

Viel hat sich getan in Sachen Fluglärm. Auch die Kirchen unterstützen die Bürgerinitiativen in zunehmendem Maße. Die Rolle rückwärts machen wir nicht mit, denn keiner der Flughafen-Ausbaubefürworter hat eine zweite Welt zu verschenken. Unsere Forderungen sind berechtigt, unser Widerstand ist enorm, denn die Wurzel aller Grundrechte „Das Recht auf Menschenwürde“ gilt für ALLE!

In einigen Regionen rät man immer mehr Lärmgeschädigten wegzuziehen, Platz für den Flughafenausbau zu machen. Der Ja-zu-Fra-Fluglärm hat Haus und Hof im Griff. Doch es gibt Grenzen, nämlich dort, wo Eigentum zerstört wird und Menschen die Lebensqualität genommen wird.

Mutwillig abgerissene Montags-Demo-Plakate und Ja-zu-Fra-Beschmierungen: „Es lebe FRA und LH“ sehen wir als geschmacklosen FRA-Flop. Hier wird unser kreativer Bembel-Flugzeugmotiv-Sticker mit dem Spruch „Des wolle mer net habbe“ geradezu im Keim erstickt.

Fehlentscheidungen – nicht mit uns!
Die Bahn muss weg.

7 Gedanken zu „GEBEN IST BESSER ALS NEHMEN

  1. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass unser Anliegen der Erhaltung wertvoller Wohngebiete im Süden Frankfurts und in der Region gegen die Interessen sehr mächtiger Gesellschaftsschichten in unserem Land geht. Da werden Milliarden an Investitionen, weit über das direkte Themea Flughafen hinaus, in Frage gestellt. Wir stellen sogar die Ideologie “Wachstum ohne Grenzen” in Frage, da geht es ans Eingemachte. Wir sollten nicht so naiv sein zu glauben, dass wir unser Ziel erreichen können, weil unsere Argumente doch so verständlich und menschlich anständig sind.
    So gut ich auch nachvollziehen kann, dass wir uns schwer tun bei dem Gedanken in den Klüngel der Parteien hineingezogen zu werden, so klar ist aber auch, dass wir sehr große und mächtige Machtstrukturen angreifen und die werden sich wehren. Machtfragen werden in unserer Demokratie über die Parteien geführt. Die Wahlen im September 2013 sind entscheidend, danach spielt die Zeit nicht zu unserem Vorteil. Wenn sich in den nächsten Monaten abzeichnen sollte, dass die Befürworter des Ausbaus verlieren, sollten wir uns auf sehr unfaire Attacken einstellen. Wer in den Ring steigt, muss auch zuschlagen wollen und Prügel einstecken können. Bisher wurden wir wohl als ein paar nörgelnde Nachbarn gesehen, die man nun einmal hinnehmen muss. Das könnte bald viel aggressiven werden, stellen wir uns drauf ein.

    • Nun Eugen, “wenn die Befürworter des Ausbaus verlieren” .. sein wir realistisch: NACH den Wahlen wird wohl keine Partei mehr ein wirklicher Ausbaugegner sein. Ich bin soweit, dass ich eher an den Osterhasen glaube, als das Politik(er) hier Unterstützer werden oder gar Wahlkampfäußerungen (ich sage bewusst nicht -versprechen) einhalten.

  2. Wir sind alle Opfer des Raubtierkapitalismus. Der Ausbau des Flughafens so nahe
    an eine Großstadt ist ein Verbrechen und das Opfer ist wie immer das Volk. Daß Politiker Verbrecher sind,das wissen wir, wir müssen ihnen nur klarmachen, das wir ihre Spielchen nicht mitmachen. Nun zum Thema “das bringt doch nichts”. Die Politik hat große Angst vor Demos, man denke nur an den Mai 2012, alles wurde verboten 5000
    Bundespolizisten haben die Stadt Frankfurt lahmgelegt, die Schlußdemo konnten sie nicht verbieten es kamen über 30000 Menschen um gegen die Macht der Banken und des
    Turbokapitalismus zu demonstrieren, trotz aller Unkenrufe blieb es friedlich. Gehen wir weiter zurück. Hätte jemand gedacht man könnte mit Demos den Kommunismus und die DDR abschaffen? Wir sind das Volk hat man damals gerufen! Weiter, die Diktaturen in Arabien sind durch mächtige Demos zu Fall gebracht worden, oder nehmen wir mal die Atomdemos, nach dem schweren Atomunfall in Japan sind in Deutschland große Demos veranstaltet worden, Frau Merkel war so sehr beeindruckt, daß sieden Atomausstieg befahl.
    Wir müssen uns mit den Kapitalismuskritikern verbünden, und von Ihnen lernen, die wissen wie Widerstand geht. Im Mai ist wieder eine große Demo geplant, sie wird auch von der Weltpresse verfolgt, ich möchte dort auch einen Block mit gelben Fahnen sehen nur so erregen wir Aufmerksamkeit. Übrigens Stuttgart 21 war bei der Demo 2012 auch dabei

  3. @fiedler: 30.000 Menschen bei der Großdemo im Mai 2o12 um gegen die Macht der Banken zu demonstrieren und in diesem Jahr möchte man unsere gelben Fahnen sehen. Wie viele von den Turbokapitalismus-Demonstraten ziehen eigentlich Montag für Montag durch den Flughafen? Es sind keine Mitläufer dort zu finden, es sind Menschen, die täglich einem Höllenlärm ausgesetzt sind.

  4. Sehr geehrter Montagsdemonstrant, Sie machen es sich aber einfach.
    Ich z.B. habe mir erst ein Urteil über Euch gebildet, bin in Flörsheim und
    am Lerchesberg gewesen und war erschüttert. Ich bin zwar nicht so sehr
    betroffen, wohne in Schwalbach (Flughöhe 2300 M) aber ich leide mit
    Euch. Ich war bei mindestens 5 Motagsdemos und bei der großen Demo
    vor dem Terminal dabei. Ich habe mir sogar Eure Fahne gekauft´, von
    meinen Spenden will ich gar nicht erst reden. Mit dem Raubtierkapitalismus
    ist es wie mit dem Fluglärm, erst wenn man betroffen ist wacht man auf.
    Ich wollte nur darauf Aufmerksam machen, dass es außer Fluglärm
    noch andere Probleme gibt, alle Opfer zusammen sind stark, das muß
    man nur begreifen. Ich ende mal mit Albert Einsten, er sagte:
    Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen die böse sind,
    sondern von denen, die das Böse zulassen.
    ,

    • @M. Fiedler: Finde ich sehr richtig! Mal über den Tellerrand zu schauen schadet nicht. Ich persönlich finde es schade, dass viele von uns anscheinend gar keine Bereitschaft dazu zeigen. Richtig peinlich, unangemessen und respektlos fand ich, als Julia Kümmel bei einer Montagsdemo gesprochen hat und einige noch nicht mal für ein paar Minuten zuhören konnten und während ihrer Rede in laute „Die Bahn muss weg“ Rufe ausbrachen und sie übertönten. Selbst wenn jemanden das Thema Abschiebung so gar nicht interessiert, kann man nicht für wenige Minuten anderen Menschen den Respekt zeigen, den sie verdienen?

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