Ergebnis der neuen Greiserstudie zur Entwicklung der Krankheitskosten durch nächtlichen Fluglärm

ZUSAMMENFASSUNG aus der Studie

Für das Umfeld des Flughafens Frankfurt wurde121herz
eine Prognose erstellt über die Entwicklung von
Krankheitskosten in Abhängigkeit von nächtlichem
Fluglärm. Die Prognose basiert auf Risikokoeffi
zienten, die im Rahmen einer Fall-Kontroll-
Studie im Umfeld des Flughafens Köln-Bonn anhand
der Daten von mehr als 1 Million gesetzlich
Versicherter gewonnen worden waren, sowie auf
Krankheitskostenrechnungen des Statistischen
Bundesamtes für die Jahre 2002–2008 und einer
Berechnung der im Umfeld des Frankfurter Flughafens
durch Fluglärm ab 40 dB(A) belasteten
Bevölkerung (Flugrouten und Flugbewegungen
des Jahres 2005). Die Prognose für die Kalenderjahre
2012–2021 wurde für 6 Diagnosegruppen
durchgeführt (Herz- und Kreislaufkrankheiten,
Diabetes mellitus, Depressionen, Psychosen und
Schizophrenien, Demenz und Morbus Alzheimer,
Krebserkrankungen außer bösartigen Neubildungen
der Atmungsorgane). Über den 10-Jahreszeitraum
ist mit ca. 23 400 Erkrankungsfällen
zu rechnen, von denen ca. 3 400 verstorben sein
dürften. Die dadurch entstehenden Krankheitskosten
übersteigen 1,5 Mrd. €.

Die vollständige Veröffentlichung liegt der BIS vor. Die Studie weist eindrücklich nach, wie gesundheitsschädlich vor allem Nachtflüge sind.

 

4 Gedanken zu „Ergebnis der neuen Greiserstudie zur Entwicklung der Krankheitskosten durch nächtlichen Fluglärm

  1. Es macht Mut zu sehen, dass es Menschen wie Prof. Greiser (und viele andere Mediziner) gibt, die dieser Mafia aus FRAPORT und Politik die Stirn bietet.
    Man kann schon ahnen, welche Geschütze diese “honorigen” Herren jetzt in Stellung bringen werden, um diese Studie zu diffamieren. Einen Vasallen hat man ja schon vorgeschickt – Herrn Lanz, vom sogenannten “Umwelt- und Nachbarschaftshaus”, das nichts weiter macht als den Lärm und Dreck den FRAPORT macht zu verwalten und zu katalogisieren. Herr Lanz ist der Meinung, dass Köln ja nicht mit Frankfurt zu vergleichen ist. Ich gebe Ihnen recht Herr Lanz, Frankfurt ist viel schlimmer, denn wir haben hier diese unsägliche Landebahn-NW, die grandioseste Fehlplanung, die Menschenhirne je hervorgebracht haben. Die von Herrn Lanz betreute NORAH-Studie wird zeigen und da bin nicht nur ich mir sicher, dass wir uns den Lärm und die Gesundheitsschädigungen nur einbilden, ganz im Sinne seines Brötchengebers FRAPORT.
    Profit ist in diesem Unrechtsstaat halt wichtiger, als die Gesundheit der Menschen.
    Wir können das ändern, wenn wir zusammenhalten und am 22. September die richtige Antwort geben.

  2. Wie lange lässt Fraport die Wahrheit eigentlich noch im Nebel stehen? Dass Menschen zum Schutz vor Wirbelschleppen ihre Dächer klammern müssen, Dachdecker in Wirbelschleppen-Zonen in Lebensgefahr sind, das ist eine ganz neue Menschenverachtung in Europa. Norah No.99 wird verschönt, so ist das mittlerweile üblich und gewollt, da immer die Gleichen ihre Finger im Spiel haben. Und Herr Lanz, ja der gibt doch nur sein Bestes ab, kaut vor was vertraglich vereinbart wurde, er wird wohl kaum seinem Auftraggeber ans Bein pinkeln. Vielleicht ist auch Herr Lanz – wie so viele – gar nicht wirklich überzeugt, von dem was er da in Sachen Fluglärm und Gesundheit erarbeitet bzw. verzapft, aber er tut es, weil er die Euro im Klingelbeutel hört – und nicht den Fluglärm. Ein Mensch wird auf taub programmiert muss nun mal funktionieren.
    So langsam bekommt man den Eindruck, dass hinter dem Flughafen mehr steckt als “nur Politik und Fraport”. Aber was? Irgend etwas stimmt nicht.

  3. Glück und Gesundheit, das ist der Geburtstagsglückwunsch, den wir alle immer 1mal im Jahr zu hören bekommen. Doch wie soll ein Mensch es schaffen, unter solchen Bedingungen noch gesund zu bleiben? Wissentlich wird Bürgern Schaden zugefügt, zugunsten wirtschaftlicher Interessen, es fehlen Gelder für Sanierungen maroder Straßen, Schwimmbäder, Schulen etc. Gelder die für Flughäfen verschwendet werden. Ein sehr fragwürdiger Umgang mit Steuermitteln.

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