Der Drache unter der Landebahn ( 2/3 )

drachewDie Geschichte vom erschröcklichen Drachen.
Ein Beitrag zum Halloween in drei Teilen. 

Endlich eine Erklärung für so viele unverstandene, ja unheimliche Ereignisse der letzten Jahre. Die Montagsdemo als Schlüssel. Lösungsmöglichkeiten, Empfehlungen an das Bündnis der Bürgerinitiativen.

Teil 1: Einführung und Politik.

Teil 2:

Wirtschaft:

Die jährlichen Passagierzahlen (2013 waren es 58 Millionen) und Flugbewegungen am Frankfurter Flughafen entsprechen den Fraport-Planungen für einem Verzicht auf eine neue Landebahn. Warum hat man dann 1,3 Milliarden für etwas ausgegeben, was man auch für lau haben konnte? Wer versucht Fraport zu schädigen? Oder ist diese Entwicklung ein Signal?

Aber von wem?Mit vier Bahnen kommt Frankfurt nicht an Heathrow mit zwei Bahnen (72 Millionen Passagiere 2013) heran. Warum sind zwei Pisten in Heathrow effizienter als vier in Frankfurt? Wer versucht Fraport vorzuführen?

Arbeitsplätze:

Die Zahl der Arbeitsplätze auf dem Flughafengelände soll bis 2015 um 15000 auf 94000 gesteigert werden. Wir haben September 2014. Seit Jahren sind wir unter 80000. Dazu braucht man Magie. Wer erzwingt diese Realitätsverweigerung?

Physik:

Eine der verblüffendsten Punkte sind die Wirbelschleppen in Flörsheim. Hier wird eine Zeitverdichtung sichtbar (20 Wirbelschleppenvorfälle in einem Jahr; jeder kann aber nur alle 10 Millionen Jahre eintreten). Dies ist physikalisch mit Hilfe der Relativitätstheorie durchaus als Zeitdehnung erklärbar, aber nur, wenn sich das Rhein-Main Gebiet mit fast Lichtgeschwindigkeit von Flörsheim entfernt! Das würde sogar den ausgebuffierten Tarek Al Wazir überraschen. Vom Umlandverband bisher nicht beobachtet. Unheimlich
Montagsdemos
Normalerweise lässt die öffentliche Empörung bei Skandalen schnell nach. Wieso haben die Montagsdemos nicht – wie zu es sich gehört hätte – nach einigen Monaten aufgehört? Die Leute dort sind doch privat eigentlich ganz nett. Ein bizarres Verhalten. Unheimlich.Arthur Conan Doyle lässt seinen Detektiv Sherlock Holmes sagen:
„Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag“
Es ist für mich unmöglich, dass so viele intelligente, fähige und manchmal auch zu allem fähige Personen verrückt geworden sind. Da eine natürliche Erklärung entfällt, muss die Ursache im Übernatürlichen zu finden sein.
Gerade die Montagsdemos haben bieten den Ansatz für eine Erklärung.
Am Kopf der Montagsdemo, die sich durch das Terminal 1 windet, wird mit Trommeln ein gewaltiger Lärm gemacht, gefolgt von vielen hundert Personen mit Schildern wie Schuppen eines Urtieres, mit Vuvuzelas, Trillerpfeifen und viel Geschrei. Die Demonstrantinnen und Demonstranten nennen ihren Zug nichts ahnend Lindwurm. Aus der Vogelperspektive sieht es aus, als projiziere ein riesiges Wesen seine Umrisse ins Terminal 1. Ein mächtiges Wesen, das diese Personen vom Kind bis zur 68er Spätlese als lebendes Abbild seiner Form jeden Montag magisch zum Flughafen bewegt und sie zu diesen Handlungen zwingt.
Dieses mächtige Wesen ist offensichtlich sauer. Es scheint dort gefangen zu sein, denn sonst wäre es ja schon lange weg. Ein Lindwurm scheidet mangels Existenz als Verursacher aus. Einleuchtender ist eine fernöstliche Variante, ein chinesischer Drachen. Die Existenz chinesischer Drachen ist belegt, da bei Bauten in China großer Wert darauf gelegt wird, Drachen nicht zu verärgern (etwa Löcher in Hochhäuser einzuplanen, damit Aussicht oder Flugschneisen für Drachen nicht blockiert werden). Feng Shui orientierte Architekten wissen seit langem darum.
Wenn man die Arbeitshypothese weiter verfolgt, dass in Frankfurt auf dem Flughafengelände verwundeter, wütender chinesischer Drache ohne Aussicht auf Entrinnen gefangen ist, kommt man zu folgendem Ergebnis:
Mit der Zunahme des Luftverkehrs zum Reich der Mitte hatte sich ein chinesischer Drache am Flughafen angesiedelt, um sich vor Ort um seine Landsleute zu kümmern die hier am Flughafen in großer Dichte auftreten. Dies ist üblich und geschieht oft auch an anderen internationalen Flughäfen. Diese Drachen sind flughafenaffin (man fliegt ja selbst). Da er Wasser und einen garantierten freien Raum nach oben braucht, hat er Anfang der 90er Jahre unter dem kelsterbacher Wald in der Nähe des Mönchwaldsees (für einen gelegentlichen Schluck) Wohnung genommen. Grundlage für seine Entscheidung war die Garantie im Planfeststellungsbeschluss für die Startbahn West, nach der keine Erweiterung des Flughafens jemals später genehmigt werden würde. Er musste absolut sicher sein, dass dieser Ort für 88 Jahre geeignet ist. Denn durch die Ansiedlung ist er auf 88 Jahre an diesen Ort gebunden. Als dann der Wald zum Bannwald erklärt wurde, fühlte er sich in seiner Entscheidung bestätigt. Der Bedeutung des Frankfurter Flughafens weltweit angemessen war die Größe des Drachens und damit seiner Wohnung mit ca. 300 Hektar. Das Versprechen – kein Ausbau des Flughafens – wurde von der Landesregierung auf Betreiben der Lufthansa und Fraport gebrochen. Dieses Versprechen war das Gatter gewesen, das die ausbauhungrigen Wölfe von dem Gebiet und den Menschen rund um den Flughafen ferngehalten hatte. Mit der Zustimmung zu einem Mediationsverfahren 1998 durch Grüne und SPD wurde das Gatter geöffnet – natürlich nur ein kleines bisschen. Aber gibt auch kein „kleines bisschen schwanger“. Nach dieser verheerenden Vorlage wurde der Ausbau von CDU und FDP begeistert vorangetrieben und der Bannwald plattgemacht. Keine Bäume, kein Ausgang. Die negative Energie des Vertrauensbruchs umhüllte und durchdrang das Gelände und hält den Drachen fest.
Der Beton der Landebahn wirkt reflektierend von oben noch als Verstärker der negativen Energien und bereitet dem Drachen zusätzlich Schmerzen. Das D in „Drache“ wurde gestrichen. Da er durch seine Entscheidung für 88 Jahre an den Ort unter der Landebahn gebunden ist, kann er in seinem Zorn und seiner Verzweiflung nur wöchentlich einmal ein Signal im Bereich des Flughafens aussenden, also zur Zeit nur über die Montagsdemo: „Ich will hier raus!
“Fortsetzung folgt.

Kommentar verfassen