Dr. Fechter für Fluglärmkommission abgelehnt

Presseerklärung der B I S

BIS empört über die Ablehnung von Frau Dr. Fechter als Stellvertreterin von Umweltdezernentin Heilig in der Fluglärmkommission – Berufung in die FLK nach Gutsherrenart

„ Wir haben in dem Vorschlag von Oberbürgermeister Feldmann, Frau Dr. Fechter als Stellvertreterin von Frau Heilig für die Fluglärmkommission zu benennen, ein kraftvolles Signal gesehen, dass die Sorgen der lärmgeplagten Bürger in Frankfurt endlich wahrgenommen werden. Peter Feldmann hat sich nicht dem bei unseren Politikern so beliebten Betroffenheitsgerede angeschlossen, sondern er hat konkret gehandelt, “ so Rechtsanwalt Partmann für die BIS. Frau Fechter hat nicht nur die Stadt Frankfurt 10 Jahre lang kompetent und loyal als Stadträtin vertreten, sondern hat durch ihr 14-jähriges Engagement gegen den Flughafenausbau auch hohe sachliche Kompetenz. Eine aktuelle Einbindung in die Stadtverwaltung ist nicht notwendig, da auch Bürgermeister a.D. und Stadträte a.D. dem Gremium angehören.

„Die Ablehnung des Wirtschaftsministeriums ist für uns daher völlig unverständlich, eine Missachtung der Bürgerinitiativen und ein Affront gegenüber der Stadt Frankfurt“, so Partmann weiter. „ Begründet wurde sie mit dem Argument, es würde der langjährigen Berufungspraxis des Hauses entsprechen. Nach unserer Auffassung beruft das Ministerium lediglich die Mitglieder der FLK und kann nicht deren Vertreter auswählen. Sollte dies so gehandhabt werden, könnten sich Ministerialbeamte „ihre FLK“ nach Gutdünken zusammensetzen. Das kann es nicht sein“, so Partmann abschließend.

2 Gedanken zu „Dr. Fechter für Fluglärmkommission abgelehnt

  1. …es würde der langjährigen Berufspraxis des Hauses entsprechen..
    Das ist nun das Ergebnis nach 365 Tagen NW Landebahn?
    Hier erkennt man ganz deutlich wie unflexibel es in der Politik zugeht.
    Bis heute immer noch keine umgesetzten Lärmschutzmaßnahmen, das war eben schon immer so…

  2. Wo man zum Thema Fluglärm hinschaut, die kennen nur eines:
    Ablehnungs-Manöver. Das ist eine ganz große Sauerei. Hoffentlich gucken die alle im November 2013 so dumm aus der Wäsche wie im März B. Rhein und P. Roth ;-)

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