“Die Planfeststellungs-Baustelle”

Gelesen im Darmstädter-Echo
Im September 2003 schickten Fraport-Chef Wilhelm Bender und sein für den Ausbau zuständiger Vize Manfred Schölch vor laufenden Kameras mehrere mit Planungsakten beladene Lastwagen vom Flughafen zum Regierungspräsidium nach Darmstadt: Das Planfeststellungsverfahren konnte beginnen, damals immerhin schon mit fast zweijähriger Verzögerung gegenüber den ursprünglichen Ankündigungen. Das Regierungspräsidium vermisste jedoch Unterlagen zu rund 150 Einzelpunkten und forderte diese im Februar 2004 von Fraport an. Die Dokumente seien fast fertig gestellt, erklärt dazu Fraport-Sprecher Klaus Busch; im September würden sie nach Darmstadt geschickt. Dann ist seit dem Antrag auf Planfeststellung ein weiteres Jahr vergangen. Parallel läuft das Planfeststellungsverfahren für den Bau einer Wartungshalle für den neuen Airbus A-380 im Süden des Flughafens. Dagegen gibt es mehr als 40 000 Einwendungen. Die Proteste haben Wirkung gezeigt: Im Juli erklärte Fraport den Verzicht auf ein geplantes Parkhaus für die Werft-Mitarbeiter; dadurch müsste weniger Bannwald gerodet werden (14 statt 23 Hektar).

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