Die Lüge vom Jobmotor

Presseerklärungschulte luegner (2)

Geschäftsbericht der Fraport bestätigt, dass der Jobmotor stottert

Das Totschlagargument „Arbeitsplätze“ für den Ausbau des Frankfurter Flughafens wird durch den heute veröffentlichten Geschäftsbericht 2013 von Fraport nachdrücklich widerlegt:

Mit der Anzahl der weltweiten Mitarbeiter 2013 von 20.947 hat es im Vergleich zu 2012 ( 20.963) eine geringfügige Verringerung gegeben und man liegt noch unterhalb der Beschäftigtenzahl von 2002 (21.395). Von einem funktionierenden Jobmotor kann also keine Rede sein.

Abgesehen davon, dass eine angeblich ökonomische, rein profitorientierte Begründung für den Ausbau nicht akzeptabel ist, zeigen die heute veröffentlichten Zahlen, dass der Bau der Nord-West-Landebahn auch unter diesem Aspekt sinnlos war. Was bleibt sind  hunderttausend neu  verlärmten Bürger.

Unterstützung bekommen wir auch durch das gerade veröffentlichte Sondergutachten „ Fluglärm reduzieren -Reformbedarf bei der Planung von Flughäfen und Flugrouten“ des Sachverständigenrates für Umweltfragen.  Hier zeichnet sich ein Paradigmenwechsel zumindest der Sachverständigen ab. Einen  Ausbau des Frankfurter Flughafens hätte es möglicherweise mit diesen jetzt öffentlich erklärten Erkenntnissen nie gegeben. Den Politikern vor allem in Hessen sei gesagt: es ist noch nicht zu spät. Die Bahn kann immer noch geschlossen werden. Nichts anderes fordern wir auf den bald 100 Montagsdemos.

 

 

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