5 Gedanken zu „Demo gegen Lärm in Mainz

  1. Keine einzige Bundespartei hat der Schutz der Bevölkerung vor Lärm in seiner Agenda für die Bundeswahl. Wenn die politischen Umfragen das Thema „Lärm“ anpacken würden (z.B. Politbarometer bei ZDF), dann würden die Parteien merken, wie sie mehr Stimmen bekommen könnten (30% leiden unter Fluglärm). Daraus würde sich eine Dynamik entwickeln. Was sollen wir tun, damit solche Umfragen gemacht werden?

    Der Urlauber, der ins Ausland fliegt, zahlt keine Mineralölsteuer. Der Pendler, der zur Arbeit fährt, zahlt 80 Cent / km Mineralölsteuer. Ist ein Urlauber mehr wert als ein Arbeitnehmer in unserer Gesellschaft?

  2. Der Urlauber in der Luft ist mehr wert, weil er diese Wettbewerbs-Lobby unterstützt, die sich mit ihrer Billigfliegerei selbst herunterwirtschaften wird. Das allerdings interessiert den Passagier nicht, das wäre negatives Denken, der Urlauber hat dafür bezahlt und will seinen Spaß. Es wird ein langer Weg sein bis die Menschen lernen umzudenken.
    In diesem Sinne: In der Luft der King, am Boden die Kellerassel.
    Ich bin mit Ihrer Einstellung ganz bei Ihnen.

  3. Es ist hier im südl. Frankfurt so laut, dass ein Öffnen der Fenster schon Folter ist, ein Leben am Rande seiner Kräfte. Kellerasseln sind wohl die Menschen auf denen man täglich 18 Std. herumtrampelt, denn sogar im Keller ist es laut.

  4. Fliegen wollen sie alle sagt die Fraport. Ich habe auf den Kanaren 2 junge Russinnen gehört, die wollten nach Moskau fliegen, man sagte ihnen das geht nur über Frankfurt. Wir sind ein großer Umsteigebahnhof und so dicht an einer Großstadt. Einmalig in der Welt.

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