Das Frankfurter Nachtflugverbot wird vor Gericht Bestand haben

Aussagen: Johann-Dietrich Wörner

„Nachtflugverbot wird Bestand haben“

RDF-Vorsitzender Wörner sieht sich durch Gerichtsurteil bestätigt.
Der Vorsitzende des Regionalen Dialogforums Frankfurter Flughafen (RDF), Professor Johann-Dietrich Wörner, sieht in der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Bau des Flughafens Berlin Brandenburg International eine Bestätigung für den Weg der Mediation in Frankfurt. Er kündigte an, das RDF werde das Urteil und eine Übertragbarkeit der Regelungen auf Frankfurt im Detail prüfen.

„In Berlin gab es ein klares Ja zum Ausbau, aber nur unter der Bedingung eines Nachtflugverbots. Die Entscheidung aus Berlin zeigt, dass Nachtflugbeschränkungen einschließlich eines Nachtflugverbots kein frommer Wunsch sind, sondern dort sogar vom Gericht als Auflagen festgeschrieben wurden”, so Wörner in einer ersten Stellungnahme.

Das RDF habe bereits mit seinen Gutachten nachgewiesen, dass auch in Frankfurt ein Nachtflugverbot rechtlich machbar und praktisch umsetzbar sei. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war, dass die Fraport AG das Nachtflugverbot beim Planfeststellungsverfahren mit beantragt habe, so das RDF in einer Stellungnahme. „Alle, die wie ich immer an das Nachtflugverbot geglaubt haben, dürfen sich nach dem Berliner Urteil bestätigt fühlen. Auch das Frankfurter Nachtflugverbot wird vor Gericht Bestand haben“ erklärte der Vorsitzende des RDF.

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