Sommercamp mit ROBIN WOOD

KEIN TERMINAL 3 – RÜCKBAU STATT AUSBAU – Sommercamp von ROBIN WOOD

Ein Bericht von Monika Plottnik

Mit dem Sommercamp von Robin Wood, welches vom 27.08. bis 30.08.2015 in einem Waldstück südlich von Zeppelinheim stattfand,  wurde ein weiteres deutliches Zeichen gegen den Flughafenausbau gesetzt. ROBIN WOOD unterstützte mit dem Camp das Bündnis der Bürgerinitiativen ( BBI ), welches zudem am Eröffnungstag des Waldcamps seine allmonatliche Delegiertenversammlung dort abhielt. Das Waldstück bei Zeppelinheim, das der Gemeinde Trebur gehört, soll einem Autobahnanschluss für die Zufahrt zu Terminal 3 zum Opfer fallen. Die BIS hat sich dabei tatkräftig eingebracht. Monika Plottnik und Wolfgang Heubner brachten Zelte und Pavillons mit und stellten sie auf. Info Material wurde mitgebracht und unser Banner ” Jetzt mal ehrlich es reicht “  kam zum Einsatz.

Im Camp wurde – trotz des anfangs regnerischen Wetters – ein vielfältiges Programm geboten ( Infostand, Schnupperklettern, Musik, traditioneller Kuchenstand der Bürgerinitiativen, botanische Führung, sowie Informationen zur Grundwasserbelastung und zur Geschichte des Widerstands gegen den Flughafenausbau ). Am Freitag Mittag – im Anschluss an eine Outdoor-Pressekonferenz unter schützenden Zelten, starteten AktivistInnen von ROBIN WOOD eine beeindruckende Kletteraktion vor dem Werkstor des Kieswerks Sehring. Sehring plant die weitere Zerstörung von Bannwald für den Kiesabbau und profitiert als Kieslieferant vom Flughafenausbau. Hoch in einem Nadelbaum war – unter widrigen Wetterbedingungen – die ROBIN WOOD-Aktivistin Cécile Lecomte – genannt “das Eichhörnchen” zu sehen. Cécile Lecomte ist nebenbei auch Autorin. Das Buch mit dem “Kommen Sie da runter” berichtet auf humorvolle Weise über Cécile’s Erfahrungen als Aktivistin bei ROBIN WOOD. Am Samstag fand eine Exkursion zur Baustelle von Terminal 3 statt, wo Protestbanner aufgehängt und eine Baustellenzufahrt mit Wolle eingesponnen und so symbolisch blockiert wurde. Auch der traditionelle Kuchenstand am Sonntag war gut besucht. Herr Dr. Ferdinand Stegbauer, einer der mehr als 100 Besucher des Waldcamps hat seine Eindrücke in den folgenden Fotos festgehalten.

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Gottesdienst unter lautem Himmel

Gottesdienst unter lautem Himmel ein großer Erfolg

794Angesagt waren laut Wetterbericht Regen, Hagel und Sturm, doch die Bergkirche der Dreikönigsgemeinde, die BIS und die Familien gegen Fluglärm hatten Glück bei dem von ihnen veranstalteten Freiluftgottesdienst am Sonntagmittag.  Keine Regenwolken, dafür aber laute Flugzeuge über dem Goetheturm. Die über 160 Besucher des Gottesdienstes konnten sich daher in Anwesenheit des Stadtdekans Achim Knecht ein Bild von der unhaltbaren Lärmbelastung, der wir jeden Tag ausgesetzt sind, machen. Der unkonventionelle Gottesdienst mit einer hervorragenden Predigt von Frau Pfarrerin Alves-Christe, einer mitreißenden musikalischen Begleitung von Steve Collins und einer Polonaise vor dem Goetheturm zu einem fröhlichen Kirchenlied, war kurzweilig, abwechslungsreich und eindrucksvoll. Nach dem letzten Lied „We shall overcome“ und versorgt mit ausführlichem Infomaterial saß man anschließend noch lange bei Kaffee und Kuchen zusammen. Schöner kann man einen Sonntagnachmittag nicht verbringen. Danke an alle Helfer, die die Veranstaltung wochenlang geplant und die großen Einsatz gezeigt haben.
Dank an Herrn Dr. Stegbauer und Elke Kothe’s Tochter für die Bilder.

Landeanflüge im März 2015

anflugstrauss256Diese Betrachtung bezieht sich nicht auf den gesamten Lärm, der durch den Flughafen entsteht. Betrachtet wird nur die neue Landebahn.  Lärmverteilung ist nicht die Lösung. Ein Flughafen dieser Ausprägung passt nicht in bewohntes Gebiet. Zum Rückbau gibt es keine Alternative. Die Informationen stammen von EANS.NET 

Landeanflüge von Osten. Sachsenhausen liegt in der Einflugschneise ( 16 Tage ). Weiterlesen

FRAPORT beweist: Der Ausbau war sinnlos !!

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

Bitte stellen Sie sich vor, dass Ihr Nachbar jeden Morgen um 5 Uhr neben Ihrem Schlafzimmer seinen Motor-Rasenmäher anwerfen und bis nachts um 23 Uhr laufen lassen darf. Er hat dazu die Erlaubnis der zuständigen Behörde erwirkt, weil sein Rasenmähen im öffentlichen Interesse sei. Nach drei Jahren stellen Sie fest, dass er überhaupt keinen Rasen neben Ihrem Haus besitzt. Zur Rede gestellt, erklärt er, dass seine persönliche Lage es ihm auch in den nächsten sechs Jahren unmöglich macht, einen Rasen anzulegen. Allerdings besteht er darauf, auch weiterhin jeden Morgen um fünf Uhr den Motor-Rasenmäher anzuwerfen und bis 23 Uhr laufen zu lassen, weil ihm das zusagt. Auch weist er auf die hohen Beschaffungskosten des Motor-Rasenmähers hin, der sich ja amortisieren müsse.

Unvorstellbar, oder ? Das ist gegen jeden gesunden Menschenverstand.

Warum wurde dann aber laut Planfeststellungsbeschluss im Dezember 2007 der Ausbau des Frankfurter Flughafens genehmigt?
Man hatte dafür drei Gründe:

  1. Die Flugbewegungen sollten bis 2020 erheblich ansteigen
  2. Die Zahl der Passagiere sollte sich bis 2020 erheblich erhöhen
  3. Der Bau sollte hunderttausend neue Arbeitsplätze schaffen

Folie01Damit würde ein öffentliches Interesse an dem Ausbau bestehen.
Inzwischen  wurde nachgewiesen, dass alle drei Argumente auf Fehlprognosen beruhen und falsch sind!! Dies lässt sich anhand der von Fraport selbst veröffentlichten Zahlen nachweisen. Entscheidend ist hierbei eine Berechnung aus dem Planfeststellungsbeschluss, die als sog. Prognose-Nullfall-Berechnung aufzeigte, welche Steigerungsmöglichkeiten es ohne Ausbau bis zum Jahr 2020 gäbe. Die eigenen Zahlen von Fraport belegen, dass sie bis zum Jahr 2014 ausgereicht hätten. Laut den neuesten Prognosen für die Flugbewegungen reichen sie auch bis zum Jahr 2020. Die neue Landebahn und der Bau von Terminal 3 sind daher überflüssig. Die im Auftrag der Landesregierung durchgeführten Bedarfsanalysen bestätigen dies noch einmal nachdrücklich.

Sehen Sie in einer Präsentation die Prognosen und die Wirklichkeit bei den Flugbewegungen und den Passagierzahlen (Teil 1)
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Landeanflüge im November 2014

Diese Betrachtung bezieht sich nicht auf den gesamten Lärm, der durch den Flughafen entsteht. Betrachtet wird nur die neue Landebahn.  Lärmverteilung ist nicht die Lösung. Ein Flughafen dieser Ausprägung passt nicht in bewohntes Gebiet. Zum Rückbau gibt es keine Alternative. Die Informationen stammen von EANS.NET 
Landeanflüge von Osten. Sachsenhausen liegt in der Einflugschneise ( 11 Tage ).

Landeanflüge von Osten wie vom Westen. Sachsenhausen liegt in der Einflugschneise ( 7 Tage ).

Landeanflüge von Westen. An 12 Tagen wird Sachsenhausen verschont.

„Flughafen stoppen – Zähne zeigen“

wzz84tDer Flughafenbetreiber und die Luftverkehrslobby halten unvermindert an ihrem Ausbauwahn fest. Politiker und Luftverkehrswirtschaft versuchen uns mit wirkungslosen Maßnahmen ruhig zu stellen. Wir brauchen einen Flughafen der in die Region passt und keine Albernheiten wie Lärmpausen und geänderte An- und Abflugverfahren.

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