Bouffier verniedlicht den Lärm

frccw121Volker Bouffier sagte im Hessischen Rundfunk unter anderem, dass es im Frankfurter Norden „nachweislich leiser geworden“ sei. Dem entgegnet Martin Hertel, dass es nach den Lärmmesswerten im Frankfurter Süden konstant laut sei, „der durchschnittliche Dauerschallpegel ist sogar leicht gestiegen“. Im Norden wie in Süden Frankfurts sind die Bürger, nach wie vor, von Einzelschallereignissen und von dauerhaften Lärm belastet.

Lesen Sie dazu einen Bericht der F-R

8 Gedanken zu „Bouffier verniedlicht den Lärm

  1. Herr Bouffier verlegt wahrscheinlich seine Meßstationen immer weiter in den hinteren Taunus und freut sich über die abgelesenen Werte. Diese Politik der guten Nachrichten wird bis zu den Wahlen fortgesetzt. Der unbedarfte Bürger bewundert am Ende den Helden Bouffier. Die Methode ist alt, ich erinnere nur an die Versprechen der Wunderwaffen und des Endsiegs bis die Russen auf dem Reichstag standen.
    Unsere Meßstation in Niederrad II meldet täglich zwischen 250 bis 300 Überflügen mit Werten bis 80 dB. Da hat sich nichts geändert, woher auch?

  2. Leiserer Norden? Was sind denn das für Beispiele? Seit wann sind im Norden Einflugschneisen, Leitlinien zum Endanflug?
    Es reicht, noch mehr von diesen widerlichen Frechheiten können die Menschen im Süden einfach nicht verkraften.
    Herr Bouffier stört den sozialen Frieden mit seinen unverschämten, unwahren und selbstgestrickten Äußerungen.
    Schönreden ist der einfache Weg, den unsere Politker so sehr lieben.
    @ Schmidt: hahaha
    Und irgendwann sind unsere Messstationen dann im Putinland :-)

  3. Klar Herr Bouffier, es ist leiser geworden, wahrscheinlich in Gießen, dort wo Sie wohnen.
    Die Menschen unter der Endanfluglinie ob im Osten, von Gelnhausen über Hanau, Offenbach und Frankfurt/Süd oder im Westen von Nieder-Olm über Mainz, Gustavsburg, Hochheim und Flörsheim können Ihnen versichern, dass es dort überhaupt nicht leiser geworden ist. Das gleiche gilt sicher auch für die Menschen, die unter dem Gegenanflug leben oder sollte ich besser sagen, vegetieren.
    Diese Politiker sind doch bereits so abgehoben, dass Sie keine Ahnung haben von dem was die Menschen bewegt oder bedroht. Und Bouffier ist ein besonderes Exemplar dieser Spezies, denn er weiß was dieser Lärmterror für uns bedeutet, denn er ist einer von denen, die dieses Inferno maßgeblich mit verursacht haben und er lügt den Lärm einfach weg.
    Schließen wir uns zusammen und jagen diese Bande am 22.September zum Teufel.

  4. Im Norden von Frankfurt ist es leiser geworden. Das glaubt man Herrn Bouffier sofort. Damit beschreibt er die Heimat von Boris Rhein und Petra Roth, Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach und verkafut uns für dumm.
    Die Nordend-Bewohner und Frankfurter Berg (z.B. Weißdornweg) werden wie alle Regionen überflogen, anders geht es nun mal nicht. Sie sollten aber froh sein, dass sie den Fluglärm kurz vor der Landung Richtung Landebahn nicht aushalten müssen. Es ist nämlich der Albtraum.
    Fluglärm ist überall, nur ist es überall auch unterschiedlich laut. Jeder Bürger der meint, extremen Fluglärm ausgesetzt zu sein, sollte einfach nicht mehr fliegen.
    Bei wem wird es jetzt schon leiser?

  5. Völlig untauglich. Das ist wieder ein weiterer stümperhafter Versuch die Öffentlichkeit zu täuschen. Auf der eifrigen Suche nach Stimmen wird der FRA Norden schnell mal leiser gemacht. Der Mann geht noch vor seinem Abgang mit seiner Lärmverschiebung inkl. Abgasverteilung in die deutsche Geschichte ein.

  6. Mir ist vollkommen egal ob die mit 3,0 oder 3,2 Grad landen, krumme Linine oder sogar Piroueten liegen. Ich will dass unsere Meßstation auf unserem Dach pro Einzelflug nicht mehr als 50 dB ausweist. Das ist der gesetzliche Wert für Wohngebiete am Tag. In der gesetzlichen Nacht von 22h00 bis 06h00 sind es 40 dB pro Einzelereignis.
    Alles andere sind Märchen auf die wir uns gar nicht einlassen sollten. Dann wird die Diskussion mit diesen Leuten ganz einfach. Die Ausnahme beim Luftverkehrslärmschutzgesetz muss gestrichen werden.

  7. Ostern 2013: Karfreitag, 5.05 Uhr, 5.10 Uhr usw. usf. – SW-Wind, die Nacht ist vorbei. Trotz neuer Schallschutzfenster und Ohrenstöpsel
    unerträglicher Lärm, Horrorszenario über dem Sachsenhäuser Berg.
    Dieses Gedröhne von Flugzeugen im Minutenabstand wird uns nun seit
    1 1/2 Jahren gratis geboten Herr Bouffier. Das ist die/unsere Realität und nicht die Welt die Sie verlogen und eiskalt der Öffentlichkeit präsentieren. Wie widerlich. Ich hoffe, dass Ihnen heute ihr Brötchen im Halse stecken bleibt, im Ihrem lärmfreien Gießen. Vergessen Sie nicht: Bürger die für Ihre Rechte kämpfen sind nur in China unerwünscht.

    Gloria Reith
    Die Bahn muss weg!

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