BIS veranstaltet 52. Montagsdemo

alexfoerster768x546hirsch0008Wo seid Ihr nächsten Montag um 18 Uhr ? Hoffentlich am Flughafen im Terminal. Die BIS veranstaltet diesmal die DEMO und hat ein buntes Programm. Eine Rede von Pfarrerin Alves-Christe, die einzige Pfarrerin, die unseres Wissens nach an einem “sleep in ” am Flughafen teilgenommen hat. Musik kommt von Steve, unserem tollen Musiker, der mit seinen selbst komponierten und getexteten Liedern ein Gesicht des Widerstandes geworden ist, unterstützt von Cajus mit seinem Saxophon. Wir singen unter anderem ein neues Lied ” Von der Einflugschneise kommen wir” , das auch auf unserer Website zu finden ist. Kommt alle, am Montag in das Terminal.

6 Gedanken zu „BIS veranstaltet 52. Montagsdemo

  1. Mein großer Respekt und meine Anerkennung gilt denen, die diese Montagsdemos bisher so vorbildlich organisiert haben. Danke.

    Bernd Zürn aus Flörsheim am Main

  2. Bei meiner Arbeit profitiere ich sehr von der Nähe zum Flughafen. Mich stören erlich gesagt die Geräusche der Flugzeuge deutlich weniger als z.B. die Laubbläser der Nachbarn, Roller mit Zweitakter oder Kirchenglocken. Aber alles gehört nunmal zum städtischen Leben. Und wenn es mir mal nicht mehr gefällt kann ich ja aufs Land ziehen.
    Die ganze Aufregung um den Flughafen verstehe ich nicht.

  3. @clausing. Selten so gelacht. Laubbläser die ab 5.00 Uhr 18 Stunden am Stück im Einsatz sind, wo wohnen Sie denn? “Geräusche” von Flugzeugen wie z.B. über Wetzlar, wo sich ja schon die Müller’s Milch-Kuh gestört fühlt, wenn ab und zu mal ein Flugzeug über Äcker hinweg fliegt sind mit dem Krach rundum den raumunverträglichen Flughafen nicht zu vergleichen.
    Wegen einer krankmachenden Größenwahn-Landebahn – und nur darum geht es – sollen mehr als 100T Menschen aufs Land vertrieben werden? Hochintelligentes Argument, wenn man bedenkt, dass Flörsheim, Raunheim, Walldorf doch ländliche Ortschaften sind.
    Fraports Sonnenkönige soll man nicht aufhalten. Profitieren Sie einfach weiter vom Flughafen, den Boden unter den Füßen scheinen Sie ja eh schon verloren zu haben.

  4. Hoppla, Herr Clausing, unter Landewahn leider Sie nicht, dafür unter einem Wahn des Widerspruchs. Ich darf einen Kommentar v. 7.1.12 im Forum der Rhein-Main-Zeitung von Ihnen hier einbringen, der lautet:
    ————————————————————————-Herr Schweitzer sagt: “Die Zunahme der Flugbewegungen hänge mit dem weltweit wachsenden Verkehrsaufkommen zusammen.”

    Ich sage: Die Zunahme der Flugbewegungen in der Rhein-Main Region ist kein Naturgesetz. Sondern hängt kausal mit dem ungebremsten und menschenverachtenden Ausbau des Frankfurter Flughafens zusammen. Nur der ständige Ausbau, gegen die Menschenrechte der leidenden Bevölkerung (Lärm und Abgase) hat die Zunahme der Flugbewegungen im Rhein-Main Gebiet möglich gemacht.

    “Internationale Luftdrehkreuze … seien entscheidend, ob Unternehmen bleiben oder sich neu ansiedeln.”
    Ich sage: “Internationale Luftdrehkreuze in Ballungsgebieten, werden zunehmend darüber entscheiden, ob die Menschen, die in den Unternehmen arbeiten, in der Region bleiben oder absiedeln. Mit Lärm und Triebwerksemissionen kann man ohne Zweifel, eine ganze Region unbewohnbar machen und deren Attraktivität für Mitarbeiter gegen Null bringen.

    Bernward Clausing
    Dipl.-Ing. (FH)

  5. Da läuten bei mir alle Glocken. In Sachsenhausen hört man die Kirchenglocken der Bergkirche nicht mehr dort, wo sie früher noch zu hören waren. Der Fluglärm macht alles platt.
    Der Mann ist zu bedauern. Man kann gut verstehen, dass er UNS nicht versteht ;-)

  6. Unglaublich. Zufällig lese ich diesen Blog. das was “BernwardClausing” hier am 24. Feb. 2013 von sich gegeben hat, STAMMT NICHT VON MIR! Meine Meinung ist und bleibt genau die, die “gr” am 25. Feb. voll und ganz richtig zitiert hat.
    Das also sind die Mittel, die die Ausbaubefürworter gehen und vor denen viele gewarnt haben. Ich erwäge Anzeuge gegen unbekannt zu stellen.
    Bernward Clausng – Dipl.-Ing. FH

Kommentar verfassen